Peers im Krankenhaus (PiK)

Peers im Krankenhaus (PiK): Schulungstermin im November

Ein Unfall mit seinen Folgen kann das Leben eines Patienten radikal verändern. Dies gilt insbesondere, wenn die Amputation einer Extremität notwendig wird. Während es dem behandelnden Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegepersonal, Physiotherapeuten, Psychologen und Orthopädietechnikern in den meisten Fällen gelingt, im Rahmen der notwendigen Krankenhausbehandlung zu begleiten und zu unterstützen, bleiben bei den Betroffenen trotzdem oftmals Sorgen und Zweifel übrig: Wie soll das Leben nach der Amputation weitergehen?

Hier hat sich das Verfahren des Peer Counseling bewährt. Menschen mit einer Amputation, die bereits wieder mitten im Leben stehen, wirken dabei als so genannte „Peers“ (engl. Gleichgestellte). Sie sprechen mit den Betroffenen auf Augenhöhe und zeigen ihnen Wege für das weitere Leben nach der Amputation auf. Die  Initiative  Peers im Krankenhaus (PiK) der AOK, der DGUV, des BMAB und des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) unter Schirmherrschaft von Dr. Eckart von Hirschhausen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Verfahren deutschlandweit zu etablieren.

Teams aus behandelnden Ärzten, Psychologen, Physiotherapeuten oder Orthopädietechnikern sowie (ehemalige) Patienten mit bereits erfolgter Amputation können Betroffene gezielt unterstützen. Eine entsprechende Schulung dieser Teams ist dabei essentiell. Die nächste Pik-Schulung findet am 16. und 17. November 2018 im historischen Kesselhaus des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. CME-Punkte werden beantragt. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf unserem Flyer.

  Kontakt

Unfallkrankenhaus Berlin

Warener Str. 7
12683 Berlin

  030/5681-0 service@ukb.de   www.ukb.de