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„Peers im Krankenhaus“ mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille ausgezeichnet

Die Initiative „Peers im Krankenhaus“ (PiK) wurde jetzt durch die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation DVfR mit der Kurt-Alphons-Jochheim-Medaille ausgezeichnet. Dem Lebenswerk des Namensgebers entsprechend ehrt die DVfR mit dieser Medaille Personen oder Institutionen, die in verschiedenen Teilbereichen der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderung einschließlich der Forschung Herausragendes geleistet haben.

Genau dafür steht das PiK-Projekt: Der Verlust eines Körperteils durch Amputation ist ein traumatisches Ereignis, das Patienten und Angehörige vor große Herausforderungen stellt. Manche Fragen zu der neuen Lebenssituation können am besten Menschen beantworten, die in der gleichen Situation waren. Menschen mit einer Amputation, die bereits wieder mitten im Leben stehen, wirken dabei als so genannte „Peers“ (engl. für Gleichgestellte). 

Die  Initiative  Peers im Krankenhaus (PiK) des AOK-Bundesverbands und der AOK Nordost, der Deutschen gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), des Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) und des BG Klinikums Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) unter Schirmherrschaft von Dr. Eckart von Hirschhausen hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses seit rund neun Jahren im BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin angewendete, Verfahren deutschlandweit zu etablieren.

Die Laudatio hielt der Rehabilitationswissenschaftler Professor Dr. Bernhard Greitemann, Ärztlicher Direktor der Münsterland Klinik. Dr. Melissa Beirau, Unfallchirurgin im Unfallkrankenhaus Berlin und Mitinitiatorin des Projektes sowie Dagmar Marth als aktive „Peer“ nahmen die Medaillen entgegen. Professor Dr. Axel Ekkernkamp, medizinischer Geschäftsführer der BG Kliniken bedankte sich im Namen der beteiligten Institutionen für die Ehrung.