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Landschaften und Naturgewalten: Neue Ausstellung im ukb

In einer Zeit, in der technische Bilderfluten den größten Teil unserer Aufmerksamkeit für sich beanspruchen und durch unterschwellige Werbestrategien gezielte Informationen einen Weg in unsere Köpfen finden, hat der 1984 geborene Künstler Adam Noack sich als Kontrast zu dieser Entwicklung einer ganz eigenen Bilder-Strategie angenähert. Dieser Kontrast macht sich durch folgende Eigenschaft bemerkbar: Die Bilder sind handgemalt. Sie sind durch das Bestreben entstanden, Bilder auf den Sud malerischer Eigenschaften zu reduzieren und den Ursprung menschlicher Kreativität zu ergründen

Adam Noack, so beschreibt es Susanne Knorr, Kuratorin der Kunstmuseen Erfurt, absorbiert die Tradition der Landschaftsmalerei und fügt ihr etwas Modernes hinzu. Dieses finden wir nicht in der erneuten Aufladung der Motive mit Bedeutsamkeit, sondern in der Frische seiner Bilder, ihrer Bestimmtheit und Souveränität sowie ihrer speziellen Farbigkeit – vielleicht lässt sich dies als moderne Bildmatrix beschreiben

Seine Bilder sind stets ein ausgewählter strukturierter und manipulierter Teil der eigenen, unmittelbaren Erfahrungswelt.

Die Ausstellung „Landschaften und Naturgewalten“ wird am 25. März mit einer Vernissage eröffnet, die Bilder von Adam Noack sind dann bis Ende Mai in der ukb-Magistrale zu sehen.