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Herbert-Lauterbach-Preis 2017 geht an Mediziner der BG Kliniken Berlin und Ludwigshafen

Dr. Jenny Dornberger und Dr. Dr. Michael Kreinest sind Gewinner des Herbert-Lauterbach-Preises 2017. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde damit erstmals an zwei Preisträger verliehen. „Beide Arbeiten haben einen hohen Wert für die unfallchirurgische Versorgung und für die gesetzliche Unfallversicherung“, sagt Dr. Beate Schmucker, Bereichsleiterin Medizin der BG Kliniken. „Deshalb hat die Jury in diesem Jahr die Teilung und Vergabe des Herbert-Lauterbach-Preises an zwei Forschungsarbeiten beschlossen.“

Dornberger, Ärztin im Zentrum für Schwerbrandverletzte im Unfallkrankenhaus Berlin, hat in ihrer Arbeit die Aussagekraft konventioneller Röntgenaufnahmen bei Bandverletzungen der Hand mit deutlich zeit- und kostenintensiveren Methoden verglichen. Die Forschungsarbeit hat Bedeutung für die Handchirurgie, weil eine frühzeitige Diagnostik mit möglichst einfachen Mitteln wichtig für eine optimale Behandlung der Hand unter geringen Funktionsverlusten ist.

Kreinest ist Arzt und Koordinator des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie sowie Leiter der Forschungsgruppe Wirbelsäule an der BG Klinik Ludwigshafen. Seine Arbeit umfasst eine detaillierte Analyse der Versorgung von Patienten mit akuten Verletzungen der Wirbelsäule und soll die Versorgung von Verletzten mit neurologischen Symptomen bis hin zur Querschnittlähmung verbessern. 

Mit dem Herbert-Lauterbach-Preis zeichnen die BG Kliniken jedes Jahr Forschungsarbeiten auf den Gebieten Unfallmedizin und Berufskrankheiten aus. Im Fokus stehen dabei Themen, die insbesondere für die medizinische Versorgung von Versicherten der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen von Bedeutung sind. Der Herbert-Lauterbach-Preis wird traditionell auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin vergeben.