Klinik für Neurochirurgie

Verletzungen und Erkrankungen des zentralen Nervensystems (Hirn- und Rückenmark, umgebende Strukturen wie Hirn- und Rückenmarkshaut, knöcherne Schädelkapsel) und der Wirbelsäule behandeln die Mitarbeiter der Klinik für Neurochirurgie.

Dazu gehören Schädel-Hirn-Verletzungen, Tumoren des Hirns, der Hirnhäute und des Rückenmarks, Fehlbildungen an Hirn und Rückenmark. Gefäßfehlbildungen, entzündliche Erkrankungen und nichttraumatische Blutungen werden im angeschlossenen interdisziplinären Neurovaskulären Zentrum durch ein erfahrenes Team versorgt.

Weiterer Behandlungsschwerpunkt sind Verschleißerkrankungen und Schmerzsyndrome der Wirbelsäule, insbesondere in der Alters- und Rezidivchirurgie, bei der alle gängigen minimalinvasiven Operationsverfahren eingesetzt werden.

 Intraoperatives Neuromonitoring

Das intraoperative Neuromonitoring wird eingesetzt, um die Funktionsfähigkeit bestimmter Gehirn- und Rückenmarkbereiche bei neurochirurgischen Eingriffen zu überwachen. Mit Hilfe der kontinuierlichen Messung von verschiedenen Nervenimpulsen und -strömen sowie der Möglichkeit direkter Stimulation von Nervengewebe während der Operation steht ein Verfahren zu Verfügung, welches den Operateur bereits bei geringen Veränderungen der Messwerte vor einem drohenden Funktionsschaden warnt, worauf er seine Operationsstrategie anpassen und so sehr häufig die Nervenfunktion erhalten kann. 

Die Ziele des intraoperative Neuromonitoring sind: 

  • Minimierung operationsbedingter neurologischer und neuropsychologischer Schäden
  • Erweiterung des chirurgischen Spektrums auf früher als inoperabel angesehene Prozesse
  • intraoperative Bestätigung und Dokumentation des erreichten chirurgischen Ziels

  Unfallkrankenhaus Berlin

Klinik für Neurochirurgie

Warener Str. 7
12683 Berlin

  Klinikdirektor

Prof. Dr. med. Ullrich Meier

  030/5681-3701   030/5681-3703 ullrich.meier@ukb.de

  Stellvertretender Klinikdirektor

Dr. med. Alexander Gräwe

  030/5681-3701   030/5681-3703 alexander.graewe@ukb.de