Klinik für Innere Medizin/Kardiologie

Invasive Kardiologie

Ein großer Anteil der Patienten mit Herzinfarkt im Raum Berlin wird in unserer Klinik mittels Aufdehnung und gegebenenfalls Stent-Implantation verengter oder verschlossener Herzkranzarterien behandelt.
Diese Herzkatheter-Eingriffe erfolgen minimalinvasiv in örtlicher Betäubung über die Leisten- oder Handgelenksschlagader.

Drei hochmoderne Herzkatheterlabore, zwei Herz-Lungenmaschinen, drei intraaortorale Ballonpumpen sowie ein implantierbares Kreislaufunterstützungssystem stehen im Rahmen der 24-Stunden-Bereitschaft und für Hochrisiko-Eingriffe zu Verfügung.

Fortschrittliche Behandlungsmethoden bei der interventionellen Therapie kardialer Erkrankungen, insbesondere der Aorten- und Mitralklappe (perkutaner Aortenklappenersatz – TAVI  bzw. interventionelle Reduktion der Mitralinsuffizienz - MitraClip), der koronaren Herzkrankheit, der Herzmuskelerkrankung Hypertrophe Obstruktive Cardiomyopathie (HOCM), sowie der Herzsscheidewanddefekte (ASD und PFO) werden in der Klinik aktiv vorangetrieben und wissenschaftlich im Rahmen von Studien begleitet.

Jährlich erfolgen ca. 2600 Koronar-Angiographien, davon münden etwa 50% in einer Intervention, d.h. es erfolgt eine Ballonerweiterung oder Stentimplantation.

  Unfallkrankenhaus Berlin

Klinik für Innere Medizin/Kardiologie

Warener Str. 7
12683 Berlin