Klinik für Innere Medizin/Kardiologie

Elektrophysiologie/Rhythmologie

Herzrhythmusstörungen werden in der Regel durch Störungen der elektrischen Erregung der Herzmuskelzellen verursacht, welche im Rahmen von herzkatheterbasierten elektrophysiologischen Untersuchungen (EPU) diagnostiziert werden.
In gleicher Sitzung kann häufig eine Therapie mittels  Strom- oder Kälteverödung (Radiofrequenz- bzw. Cryoablationstherapie) erfolgen.
Typische Indikationen sind supra- und ventrikuläre Tachykardien sowie Vorhofflimmern und -flattern.

Große Erfahrung besteht bei der Therapie mit oberflächlich tragbaren, subkutanen und implantierten Cardioverter/Defibrillator-Systemen (ICD), 1-, 2-, 3-Kammer-Herzschrittmachern, implantierbaren Ereignis-Rekordern (zur Diagnostik von unklaren Herzrhythmusstörungen, Embolien/Schlaganfällen und Bewusstseinsverlusten) und bei der kardialen Resynchronisationstherapie zur Behandlung der Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

Für komplexe Eingriffe werden dreidimensionale Verfahren (3D-Mapping) angewendet. Der interventionelle Vorhofohr-Verschluss ist ein erprobtes Verfahren für Patienten mit Vorhofflimmern, für die eine blutverdünnende Medikation zur Schlaganfallprophylaxe ungeeignet ist. Die Nachsorge erfolgt häufig in der Rhythmus- bzw. ICD-/Herzschrittmacherambulanz.

Jährlich erfolgen ca. 300 EPUs und es werden ca. 300 Schrittmacher- bzw. ICD-Systeme implantiert.

  Unfallkrankenhaus Berlin

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Warener Str. 7
12683 Berlin