Zertifizierungen und Auszeichnungen

Zertifizierungen und Auszeichnungen

Das Unfallkrankenhaus Berlin setzt auf bestmögliche Behandlung und größtmögliche Patientensicherheit. Um diese hohen Qualitäts-Standards in der Versorgung auch zu dokumentieren, beteiligt sich das ukb an zahlreichen Zertifizierungsmaßnahmen.

Ebenso wird das ukb immer wieder für seine vorbildliche Arbeit ausgezeichnet.

 Qualitätssiegel des MRE-Netzwerks

Der Einsatz des Unfallkrankenhauses Berlin gegen multiresistente Keime wird 2017 zum zweiten Mal mit dem „Qualitätssiegel zur Qualitätssicherung in der Krankenhaushygiene“des Berliner MRE-Netzwerkes ausgezeichnet. Das Traumazentrum hat sich damit als Vorreiter in der Prävention nosokomialer Infektionen und Antibiotikaresistenzen in der Region Berlin-Brandenburg erwiesen.

 Überregionales Traumazentrum - höchste Versorgungsstufe für Schwerverletzte

Bei schweren Verletzungen nach Unfällen zählt jede Minute. Damit kostbare Zeit für die Versorgung nicht verloren geht, müssen optimale Strukturen vorhanden und alle Ressourcen aufeinander abgestimmt sein. Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat deshalb ein Klinik-Netzwerk zur Versorgung von Schwerverletzten initiiert. Die teilnehmenden Krankenhäuser übernehmen darin entsprechend ihrer Ausstattung und Struktur unterschiedliche Aufgaben. Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) hat die höchste Versorgungsstufe und ist als überregionales Traumazentrum zertifiziert: 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr ist hier eine optimale Versorgung von Schwer- bis Schwerstverletzten sichergestellt. Es liegen zahlreiche Regelungen zur strukturierten Behandlung von Patienten mit speziellen Verletzungsmustern (Rückenmarksverletzte, Schwerbrandverletzte etc.) vor.

Durch die enge Verzahnung von bodengebundenem Rettungsdienst und dem im ukb stationierten Rettungshubschrauber Christoph Berlin mit der interdisziplinären Rettungsstelle wird eine rasche und koordinierte Versorgung ermöglicht. 

Die Erstbehandlung von Schwerverletzten im Krankenhaus erfolgt in der Regel im Schockraum. Das ukb verfügt über einen der größten und modernsten Schockräume Deutschlands. Hier ist alles auf die Versorgung von Patienten in lebensbedrohendem Zustand abgestimmt und lebensrettende Sofortmaßnahmen können ebenso wie modernste Diagnostik innerhalb von Sekunden eingeleitet werden. Durch die 24/7-Bereitschaft unterschiedlicher Fachabteilungen wie Unfallchirurgie und Orthopädie, Anästhesiologie, Allgemein-/Viszeralchirurgie, Neurochirurgie, u.a. kann interdisziplinär eine zügige Diagnostik und Therapie eingeleitet werden. Zudem wird eine 24/7-Bereitschaft von Fachärzten mit der Zusatzweiterbildung „Spezielle Unfallchirurgie“ gewährleistet. Die Versorgung der Patienten übernimmt ein interprofessionelles Team aus speziell notfallmedizinisch ausgebildeten Ärzten und Pflegekräften.

Als überregionales Traumazentrum und Gründungsmitglied des Traumanetzwerks Berlin nimmt das ukb eine führende Rolle in der Versorgung von Schwerverletzten in der Hauptstadtregion ein. Jedes Jahr werden mehr als 600 Schwerstverletzte im ukb behandelt. Regelmäßige Schulungen und Trainings unserer Ärzte und Pflegekräfte sorgen dafür, dass unsere Patienten im Notfall bestmöglich versorgt werden. Zur fortwährenden Optimierung der Schwerverletztenversorgung im ukb finden regelmäßige Qualitätszirkel statt, um auch zukünftig eine Versorgung nach modernstem Standard garantieren zu können. Zur Qualitätssicherung gehört auch die Teilnahme am Trauma-Register DGU®.

 Im Bereich der Nachsorge arbeitet das ukb mit einer Reihe von Selbsthilfegruppen zusammen. Bereits seit 2011 hat das Krankenhaus einen Kooperationsvertrag mit der Selbsthilfekontaktstelle SEKIS geschlossen, die das ukb als selbsthilfe-freundliches Krankenhaus ausweist und die strukturierte Zusammenarbeit mit Selbsthilfeorganisationen regelt. Weitere Kooperationen bestehen mit dem Bundesverband für Menschen mit Arm- oder Beinamputation (BMAB) beim Projekt „Peers im Krankenhaus“ (PiK) sowie der Selbsthilfegruppe „SHT – Die besonderen Köpfe“.

 

Die Qualität der Behandlung wird in mehreren Kliniken, Abteilungen und Zentren durch Zertifizierungen belegt:

  • Die Abteilung für Hand-, Replantations- und Mikrochirurgie ist seit 2010 als Europäisches Hand Trauma Center der FESSH zertifiziert.
  • In der Klinik für Neurologie ist die Behandlungseinheit für Patienten mit Schlaganfall als überregionale Stroke Unit für Berlin und Brandenburg zertifiziert.
  • Die Klinik für Urologie und Neurourologie ist als Prostatazentrum nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
  • Zertifizierung der Klinik für Allgemein-und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie
  • Zertifizierung der Klinik für Allgemein-und Viszeralchirurgie als Kompetenzzentrum für Hernienchirurgie, Auszeichnung mit dem Gütesiegel der Deutschen Herniengesellschaft
  • Zertifiziertes Kopf-Hals-Tumorzentrum

 

Zudem nimmt das Unfallkrankenhaus Berlin neben gesetzlich verpflichtenden Verfahren auch an folgenden freiwilligen Verfahren der externen vergleichenden Qualitätssicherung teil: 

  • Initiative Qualitätsmedizin (IQM)
  • TraumaRegister DGU
  • Berliner Schlaganfallregister 
  • Berliner Herzinfarktregister 
  • Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ)

 

 

 

  Leitung Qualitäts- und Risikomanagement

Angelika Jakolow-Standke

Warener Str. 7
12683 Berlin

  030/5681-1159 angelika.jakolow-standke­(at)ukb.de