Rekonstruktion der Handfunktionen bei Querschnittlähmung

Bei einer Querschnittlähmung mit Beteiligung der Arme und Hände empfinden die Betroffenen insbesondere den Funktionsverlust beim Greifen und Halten als besonders einschränkend. Dieser führt zu einer dauerhaften Abhängigkeit von fremder Hilfe, dem Verlust von Selbständigkeit und Spontaneität. Daher wird am Unfallkrankenhaus Berlin bereits seit 2003 die operative Rekonstruktion der Handfunktion vorgenommen. Dabei werden vorhandene  verzichtbare Muskeln so umgesetzt und mit gelenkstabilisierenden Maßnahmen kombiniert, dass eine sichere Greiffunktion resultiert. Hierdurch werden selbständige Tätigkeiten bei der Körperpflege, der Zubereitung von Mahlzeiten und der Umgang mit technischen Geräten (Handy, Computer) deutlich verbessert.
 

Unfallkrankenhaus Berlin
Schwerpunkt für rekonstruktive Chirurgie bei Plexusparese, Tetraplegie und Cerebralparese

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