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Initiative Qualitätsmedizin
IQM ist die erste trägerübergreifende Initiative zur medizinischen Qualitätssicherung in Deutschland. Alle IQM-Kliniken verfolgen ein gemeinsames Ziel: die kontinuierliche Verbesserung und Sicherung von Qualität in der Medizin. Die Mitglieder von IQM setzen bei Transparenz und Aussagekraft ihres Qualitätsmanagements Maßstäbe. Sie erfüllen nicht nur den gesetzlich geforderten Mindeststandard, sondern gehen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patientensicherheit deutlich darüber hinaus. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Information der Öffentlichkeit zur Qualität der medizinischen Behandlung in den beteiligten Kliniken.
Krankenhausleistungen werden durch IQM qualitativ vergleichbar. Die Qualitätsergebnisse basieren auf der Messung von Routinedaten mittels relevanter Qualitätsindikatoren, sind daher überprüfbar und bleiben manipulationssicher. Sie beinhalten sämtliche behandelten Fälle und weisen Sterblichkeits- und Komplikationsraten sowie für die Beurteilung relevante Mengeninformationen und Behandlungstechniken aus.
Neben der Qualitätsmessung auf Basis von Routinedaten und deren zeitnaher Veröffentlichung ist für die Mitglieder von IQM das aktive Qualitätsmanagement durch sogenannte Peer Reviews verbindlich. Dabei werden im Rahmen systematischer Begehungen vor Ort Abläufe durch interne und externe Fachkräfte überprüft, um im kollegialen Austausch eine kontinuierliche Verbesserung von Behandlungsergebnissen zu erzielen.
Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) gehört zusammen mit den HELIOS Kliniken, dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, den SRH Kliniken, den Maltesern und der Johanniter GmbH zu den Gründungsinitiatoren der Initiative Qualitätsmedizin.
Weitere Mitglieder sind die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK), die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), das Universitätsspital Basel, Die Charité-Universitätsmedizin Berlin, die Damp Holding AG, die Gesundheit Nordhessen Holding AG, die Klinikum Saarbrücken gGmbH, die Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH und die Ludwig-Maximilians-Universität München.
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Qualitätsmanagement
Das Ziel der vielfältigen Qualitätsentwicklungs- und Qualitätssicherungsmaßnahmen im ukb besteht darin, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess sicherzustellen. Mitarbeiter aller Berufsgruppen und Hierarchieebenen engagieren sich aktiv an Qualitätsprojekten, zum Beispiel zu den Themen Ermittlung der Patientenzufriedenheit oder Beschwerdemanagement.
Zur externen Bewertung seiner Qualität nimmt das Unfallkrankenhaus Berlin an mehreren Verfahren teil. Dabei unterzieht sich das ukb freiwilligen Zertifizierungsverfahren bzw. vergleicht sich mit anderen Einrichtungen: Das Behandlungszentrum für Schwerbrandverletzte erfüllt den Qualitätsstandard der European Skinbank und ist Referenzzentrum für den Einsatz von Hautersatz. Die Behandlungseinheit für Patienten mit Schlaganfall wurde als Stroke Unit mit überregionalem Standard zertifiziert. Der Pflegedienst und die Administration im Unfallkrankenhaus Berlin sind zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2000. Bestandteil dieser Zertifizierung sind jährliche Überwachungsaudits durch eine externe Zertifizierungsstelle. In Vorbereitung darauf werden regelmäßige interne Audits zur Qualitätsbewertung durchgeführt. Das Unfallkrankenhaus Berlin beteiligt sich an dem Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System (KISS) des Nationalen Referenzzentrums für Surveillance von nosokomialen Infektionen (NRZ) entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes. Das Unfallkrankenhaus Berlin nimmt an der externen vergleichenden Qualitätssicherung nach § 137 SGB V teil.
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| 07. September 2010 | 07:35 Uhr |
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7 12683 Berlin Tel. 030/5681-0 service@ukb.de
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