Berlin, den 04.12.2008
Ausstellung: Werbung für Berlin
Berliner Schüler entwickeln Imagekampagne für ihre Heimatstadt
Kunst-Schüler der Merian-Schule präsentieren bis Ende Januar 2009 in der Magistrale des Unfallkrankenhauses Berlin Entwürfe einer kompletten Imagekampagne für die Hauptstadt.
Zeitgleich mit Entwicklung der aktuellen be-Berlin-Initiative des Berliner Senats erarbeiteten die Schüler zum Semesterthema "Visuelle Medien - Gestaltung und Präsentation im öffentlichen Kontext " im Kunstleistungskurs des 13. Jahrgangs 2008 eine dreiteilige Kampagne, die das Image Berlins auf ganz unterschiedliche Weise reflektieren und festigen soll.
Im Mittelpunkt der Kampagne steht Berlin als Stadt im Wandel, als internationaler Kultur-, Kunst-, Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, als spannende Metropole, die ihre vielen Facetten der Öffentlichkeit auf unterschiedlichste Weise zeigt und sich ständig neu erfindet.
Die Aufgabe der Schüler bestand in der Umsetzung einer eigenen Idee, die insbesondere aus jugendlicher Sicht den Fokus auf unterschiedliche Zielgruppen und Schwerpunkte visualisiert. Ziel war die Hervorhebung der Stärken Berlins; die Entwicklung einer Strategie, die persönliche Identifikation mit der Stadt ermöglicht und dem Betrachter sowohl die Attraktivität als auch die typischen und alltäglichen urbanen Charakteristika vermittelt.
Die individuellen Recherchen führten dabei zu ganz persönlichen Ideen und Entwürfen. Damit erreicht die Kampagne ein hohes Maß an Vielfalt, das nicht zuletzt die Kreativität der Schüler und ihre eigene Rolle als aktive Gestalter des Lebens ihrer Heimatstadt verdeutlicht. Jedes Ergebnis beinhaltet eine eigenständige Sicht auf Berlin und spiegelt letztlich die Heterogenität und multikulturelle Persönlichkeit der Stadt und ihrer Bürger wider.
Schüler der Merian-Schule stellen ihre Werke schon zum zweiten Mal im ukb aus. Ihre Image-Kampagne fand bereits große Beachtung, als sie nach einer Vorstellung beim Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit in die offizielle Berlin-Präsentation zum Tag der Deutschen Einheit im Oktober in Hamburg aufgenommen wurde.
Weitere Informationen unter: www.merian-oberschule.de
Die Ausstellung ist vom 1. Dezember 2008 bis Ende Januar 2009 in der Magistrale des Unfallkrankenhauses Berlin zu besichtigen.
Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Pressesprecherin
Esther K. Heyer
Fon: 030 / 5681-4040
Fax: 030 / 5681-4043
E-Mail: esther.heyer@ukb.de
Berlin, den 29.08.2008
Mehr Bewegungen - Neue Operation für Querschnittgelähmte in Berlin
Am Unfallkrankenhaus Berlin verhilft ein Ärzteteam Querschnittgelähmten zu mehr Bewegungsfreiheit. Durch komplizierte Operationen an Oberarm und Hand ermöglichen es Menschen, die an Beinen, Rumpf und Armen gelähmt sind, neue Stütz- und Greifbewegungen, teilten die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie mit.
So kann etwa der 34-jährige Berliner Heiko Paukert nach einem schweren Badeunfall heute wieder mit einem Handy telefonieren und sich ohne fremde Hilfe in seinen Rollstuhl setzen. Er ist damit weniger auf Pfleger angewiesen. Die Operationen gehören in Schweden oder Frankreich zur Routine, in Deutschland sind sie noch selten.
Es war ein heißer Sommertag, an dem Heiko Paukert zum Mann im Rollstuhl wurde. Er rannte auf einen See zu, ein Knie knickte weg und er fiel auf den Kopf. Im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte eine Querschnittlähmung ab dem sechsten Wirbel. Heiko Paukert konnte Beine, Rumpf und Arme nicht mehr bewegen.
Nun hat ihm ein Berliner Ärzteteam in zwei aufwendigen Operationen zu mehr Lebensqualität verholfen. Heiko Paukert kann sich wieder mit einem Arm aufstützen und mit seiner rechten Hand greifen. Was wenig sensationell klingt, eröffnet ihm neue Welten: Er kann zum Beispiel telefonieren - und bestellt den Pflegedienst nun viel öfter ab.
Rund 1000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland eine Querschnittlähmung. Meist sind es junge Männer, die Autounfälle bauen, sich beim Sport schwer verletzen oder von Baugerüsten fallen. Rund 300 von ihnen trifft die Lähmung so hart wie Heiko Paukert.
Damals, am See in Berlin, war er 21 Jahre alt. Heute ist er 34. «Ich kann mich nur arrangieren. Klar komme ich damit nicht», sagt er. Auf seiner Internetseite mit dem ironischen Titel laufen-ist-doof.de schreibt er offen von Selbstmordversuchen und Suff. Doch das ist Vergangenheit. Er will sich nicht abfinden mit seiner Situation. Es soll weiter gehen. So wie beim Rollstuhl-Rugby, einer Sportart, in der es Heiko Paukert inzwischen zum Deutschen Meister gebracht hat. Neuer Lebensmut, Ehrgeiz und Disziplin: Das mag Heiko Paukert die Kraft gegeben haben, sich 11 Jahre nach seinem Unfall zwei Operationen zu unterziehen, die in Deutschland noch selten sind.
Am Unfallkrankenhaus Berlin hat sich ein Ärzteteam auf Querschnittgelähmte spezialisiert, die ihre Arme kaum heben und ihre Hände wenig gebrauchen können. In der ersten Operation bauen Chirurgen einen Schultermuskel so um, dass ein Patient den Ellenbogen wieder strecken kann. So kann er sich zum Beispiel aufstützen und ohne Hilfe in den Rollstuhl oder heraus kommen - ein Stück Freiheit.
Die Berliner Handchirurgin Richarda Böttcher geht nach schwedischem und französischem Vorbild nun noch einen Schritt weiter. Bei Heiko Paukert und acht weiteren Patienten stellte sie in einer zweiten Operation Handfunktionen wieder her, die zwei Greifbewegungen möglich machen. Dabei werden aktive Muskeln so umgesetzt, dass sie über Sehnen wichtige Funktionen ermöglichen. Der Eingriff erfordert sehr erfahrene Chirurgen. Heiko Paukert hat gezögert, das Angebot anzunehmen. Er fragte sich, ob die Operation ihm nicht den letzten Rest seiner Bewegungsfreiheit nehmen könnte. Heute ist er vom Nutzen überzeugt - und berät andere Betroffene bei ihrer Entscheidung. Chirurgin Böttcher hofft, dass die bis zu 50 000 Euro teure Operationstechnik in Deutschland bekannter wird.
Das Unfallkrankenhaus hat bisher 22 Eingriffe vorgenommen. Viermal haben die Ärzte beide Eingriffe kombiniert wie bei Heiko Paukert. Er hat dafür viel mitarbeiten müssen: Zu Schonung des operierten Arms saß er insgesamt sechs Monate im Elektro-Rollstuhl. «Das ist wie eine Zwangsjacke. Am Ende hatte ich kaum noch Geduld», sagt er. Hartes und diszipliniertes Muskeltraining ist ebenfalls notwendig. Heute kann sich Heiko Paukert dafür abends zu seinem liebsten Berliner Musikclub fahren lassen. Er setzt sich ohne Hilfe ins Taxi. Vorbei sind auch die Zeiten, in denen er um 22.00 Uhr in seiner Wohnung sein musste, bereit für den Pfleger, der ihm ins Bett half. Mit Hilfe der operierten Hand kann Paukert auch seine Blase heute mit einem Katheter selbst entleeren. Das ist für ihn ein wichtiges Stück mehr Privatsphäre. Statt viermal schaut ein Pflegedienst heute nur noch einmal am Tag vorbei. Das spart nach der Abrechnung des Pflegedienstes rund 14 000 Euro Kosten pro Jahr. Es gibt so vieles, das Heiko Paukert nach seinem Unfall vermisst. Seine E-Gitarre verstaubt an der Wand. Den begehrten Vollzeitjob als Webgestalter hat er mit seiner Behinderung bis heute nicht gefunden. Er ist sich auch nicht sicher, ob er seinen zweiten Arm operieren lassen würde. «Immer langsam», sagt er. Doch manchmal denkt er darüber nach, sich seine E-Gitarre auf das Knie zu legen. Vielleicht geht da ja doch noch etwas.
Quelle: dpa, Ulrike von Leszczynski
Berlin, den 20.08.2008
Go for Paralympics:
Verabschiedung der Paralympics-Teilnehmer aus Berlin und Brandeburg im Unfallkrankenhaus Berlin mit Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer und dem brandenburgischen Staatssekretär Burghard Jungkamp
Unter dem Motto „Go for Paralympics“ findet am 24.08.2008 die Verabschiedung der Paralympic-Teams aus Berlin und Brandenburg im Unfallkrankenhaus Berlin statt. Trotz des gleichzeitig stattfindenden Tages der Offenen Tür im Bundesministerium für Gesundheit nimmt Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt den Termin in Unfallkrankenhaus Berlin wahr, um mit den Athletinnen und Athleten in Dialog zu treten.
Bürgermeisterin und Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer und Burkhard Jungkamp, Staatssekretär für Bildung und Sport der Landesregierung Brandenburg, werden 20 Sportler aus Berlin und fünf Sportler aus Brandenburg im Namen der jeweiligen Regierungen verabschieden.
„Die Sportler, die wir im Unfallkrankenhaus Berlin verabschieden dürfen, sind Hoffnungsträger für viele Menschen, die auch mit einer Behinderung ein aktives Leben führen, in dem Sport, nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Rehabilitation, einen hohen Stellenwert einnimmt“, sagt Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.
Mit dabei sind prominente paralympische Sportler wie Kirsten Bruhn, Schwimmerin und Medaillenhoffnung bei den Paralympics in Peking, die Berliner Schwimmerin Christiane Reppe und die Leichtathletin Claudia Biene, die ebenfalls aus Berlin stammt.
Über seine Erfahrungen als ZDF-Co-Moderator bei den diesjährigen Olympischen Sommerspiele wird Ex-Turner Ronnie Ziesmer berichten, der Ende der Woche aus Peking zurückkehren wird.
„Wir freuen uns über zahlreiche Medaillen bei den XXIX. Olympischen Sommerspielen in Peking und sehen den Paralymics mit großer Spannung entgegen“, so Prof. Dr. Ernst Haider, Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin und Vorsitzender der Geschäftsführung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), dem Versicherungsträger aller deutschen Profisportler.
Hintergrund
Die „BG-Kliniktour 2008: Go for Paralympics“ ist Teil der Kampagne „Fit im Sport – fit im Job“. Initiatoren der Kliniktour sind die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) und die Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK). Der Deutsche Rollstuhl-Sportverband (DRS), der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und der Förderkreis Behindertensport unterstützen die Tour zusammen mit Paralympischen Athleten des Teams der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung – darunter auch Manuela Schmermund, eine weitere Medaillenhoffnungen bei den Paralympics in Peking.
Ziel der Kampagne „Fit im Sport – fit im Job“ ist, sowohl dem Breiten- als auch dem Behinderten-Spitzensport zu mehr gesellschaftlicher Wahrnehmung zu verhelfen. Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und ihr Spitzenverband, die DGUV, wollen Betroffene so ermutigen, die positive Wirkung des Sports für ihre Rehabilitation zu nutzen. Denn als Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind sie bei Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten für die Heilbehandlung und die berufliche und soziale Wiedereingliederung zuständig.
Die Audi AG unterstützt die BG-Kliniktour 2008 und stellt für den Zeitraum der Aktion zehn behindertengerechte Fahrzeuge zur Verfügung. Die auffälligen Audi-Modelle werden von den Paralympischen Athleten des Teams der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung genutzt und vor Ort präsentiert.
aktuelle Tour-Stationen 2008:
| Sonntag |
24. August |
ukb - Unfallkrankenhaus Berlin |
| Montag |
25. August |
Friederikenstift Hannover |
| Samstag |
06. September |
BG-Kliniken Bergmannstrost, Halle |
| Samstag |
20. September |
BG-Unfallklinik Ludwigshafen |
Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Pressesprecherin
Esther K. Heyer
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Berlin, den 13.08.2008
Goldmedaillengewinner Ole Bischof und Physiotherapeut Klaus Eder im vorolympischen Gespräch mit DGOOC und DGU-Präsidenten Grifka und Ekkernkamp
In Hamburg wurde im Juli gemeinsam über Spitzen- und Breitensport diskutiert
Die Aktivitäten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) rücken stärker ins Rampenlicht.
Beide Fachgesellschaften setzen sich seit Jahren intensiv mit der Betreuung von Spitzen- und Breitensportlern auseinander. So wählten die diesjährigen Präsidenten, Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Grifka, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie, und Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, im Vorfeld der Olympiade Klaus Eder, den Leitenden Physiotherapeuten der deutschen Olympiaauswahl, und den aus ihrer Sicht größten Hoffnungsträger, nämlich Judoka Ole Bischof, aus, um das Thema Spitzen- und Breitensport zu diskutieren.
Im Rahmen des Termins der Fachgesellschaften berichtete Bischof über seinen sportlichen Werdegang, der bereits im Alter von sechs Jahren seinen Anfang nahm. Der 28 Jahre alte Reutlinger schilderte eindrucksvoll das Trauma seines Kreuzbandrisses, die Operation, die Rehabilitation und deren Erfolg, denn nur drei Monate nach der Operation konnte er wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Unmittelbar nach dem Termin brach Bischof in das Bundesleistungszentrum Kienbaum bei Berlin auf.
Am Dienstag gewann Bischof, der in der Gewichtsklasse bis 81 Kilo antrat, schließlich die Goldmedaille im Halbmittelgewicht. Im Finale besiegte er den Südkoreaner Kim Jaebum durch eine mittlere Wertung (Yuko). Bischof ist nach Dietmar Lorenz (1980), Frank Wieneke (1984), Udo Quellmalz (1996) und Yvonne Bönisch (2004) der fünfte deutsche Judoka, der zu höchsten olympischen Ehren kam. Das große Engagement des sympathischen Studenten der Volkswirtschaft wurde belohnt.
Während des Gesprächs in Hamburg machte Klaus Eder, seit vielen Jahren Partner der wissenschaftlichen Fachgesellschaften und der Berufsgenossenschaften, Wochen vor dem Wettkampf deutlich, welche Herausforderungen auf das große Team von Ärzten und Physiotherapeuten zukommen und dass olympische Spitzenleistungen nicht nur durch sportliche Leistungen möglich werden.
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Berlin, den 07.07.2008
Am 24. August 2008 macht die BG-Kliniktour 2008 Station im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)
„Go for Paralympics“ – Das Motto ist Programm bei der BG-Kliniktour 2008. Zehn national wie international erfolgreiche Sportler mit Behinderungen werben gemeinsam mit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung im Jahr der Paralympischen Sommerspiele für den Reha- und Behindertensport. Im Rahmen der Kampagne „Fit im Sport – fit im Job“ sind sie Teil der bundesweiten Infotour, die an elf Stationen Halt macht.
Es handelt sich um die zweite Veranstaltungsreihe zur Vorstellung der BG-Kliniken. Bereits im Frühjahr 2006 gastierte die bundesweite Tour in neun BG Kliniken und den Hochwaldkliniken Weiskirchen. In diesem Jahr besucht die „BG-Kliniktour 2008 – Go for Paralympics" neun berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken sowie das BerufsBildungsWerk Greifswald und die Abteilung des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg im Friederikenstift Hannover.
Mit der bundesweiten Tour im paralympischen Jahr 2008 rückt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gemeinsam mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK), dem Deutschen Behinderten-Sportverband (DBS), dem Deutschen Rollstuhl-Sportverband (DRS) und dem Förderkreis Behindertensport den Rehabilitationssport in den Fokus der Öffentlichkeit. Schirmherr der „BG-Kliniktour 2008 - Go for Paralympics“ ist Herr Bundespräsident Horst Köhler.
Am 24. August 2008 ab 11:00 Uhr macht die Tour Station im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb). Sportevents und Bühnentalks geben einen Einblick in die besonderen Herausforderungen von Sportlern mit Behinderung. Von der Leistungsdiagnostik über die Wettkampfvorbereitung bis zum sportlichen Erfolg: Eindrücklich zeigen die Sportlerinnen und Sportler, wie der Sport ihr Leben prägt.
Kurze Vorträge medizinischer Experten und Verbandssportler sowie Informations- und Beratungsstände lokaler Partner in der Rehabilitation runden das Programm ab.
Der Slogan „Go for Paralympics" weist auf die Paralympischen Spiele 2008 in Peking, den Höhepunkt der Paralympischen Bewegung, hin.
Highlight der diesjährigen Veranstaltung im Unfallkrankenhaus Berlin wird gegen ca. 13:00 Uhr die offizielle Verabschiedung der Berlin/Brandenburger Paralympics-Teilnehmer sein, die das ukb zusammen mit dem Behinderten-Sportverband Berlin (www.bsberlin.de), dem Olympiastützpunkt Berlin (www.osp-berlin.de) und zahlreichen Vertretern aus Sport, Politik und Wirtschaft ausrichten wird.
Einen besonderen Bezug zum paralympischen Jahr stellt das Team der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung her, das sich aus bekannten Paralympics-Sportlern zusammensetzt. Zu Gast in Berlin sind u.a.:
- Kirsten Bruhn, erfolgreiche Schwimmerin, mehrfache Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin. Goldmedaillen-Anwärterin für Peking. www.kirsten-bruhn.de
- Holger Nikelis, Paralympicssieger im Rollstuhl-Tischtennis Einzel in Athen 2004. Mit der Mannschaft gewann er zusätzlich die Bronzemedaille. www.nikelis.de
- Claudia Biene, Leichtathletin, Medaillengewinnerin bei den Paralympics in Athen, deutsche Meisterin. www.claudiabiene.de
- Christiane Reppe, Schwimmerin,.deutsche Meisterin im Freistil, Medaillengewinnerin bei den Paralympics in Athen, Inhaberin des Weltrekords über 200 m Freistil. http://www.abteilung-schwimmen-germany.de/31.html
Gemeinsam machen sie eindrucksvoll deutlich: Sport vermittelt Lebensmut und schafft Lebensqualität. Zu den Veranstaltungen sind Betroffene und ihre Familien, Schüler und Lehrer, Fachpublikum, die interessierte Öffentlichkeit der Region, lokale und regionale Medien sowie Politiker eingeladen.
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- Rolli - Reitschule
- Rolli - Parcour
Für Kinder stehen ganztägig ein Astrotrainer, ein Spielmobil und eine Hüpfburg zur Verfügung. Ebenfalls für Kinder steht ein Bungee-Run auf dem Programm.
Weiterhin werden Führungen und Besichtigungen des Unfallkrankenhauses Berlin angeboten.
Parallel zur BG-Kliniktour wird am 24. August 2008 im Unfallkrankenhaus Berlin das traditionelle Sommerfest des Behandlungszentrums für Rückenmarkverletzte durchgeführt.
Berlin, den 26.06.2008
Deutschlandweit erstes zertifiziertes Prostata-Zentrum in Therapieunion mit niedergelassenen Ärzten am Unfallkrankenhaus Berlin
Vorstellung im Rahmen der öffentlichen Sonntagsvorlesung am 29.06.2008, 10.30 Uhr
In Kooperation mit sechs niedergelassenen Urologen und zwei niedergelassenen Strahlentherapeuten führt das Unfallkrankenhaus Berlin in der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie Deutschlands erstes zertifiziertes Prostata-Zentrum dieser Art: Für den Patienten gibt es eine zentrale Anlaufstelle, das Unfallkrankenhaus Berlin. Über eine gesicherte datengestützte Kommunikation tauschen die beteiligten, hochqualifizierten Experten Behandlungsergebnisse aus und entwickeln einen maßgeschneiderten Behandlungsplan für den Patienten.
Um als Prostata-Zentrum nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert werden zu können, muss die Klinik Qualitätskriterien nach internationalen Standards erfüllen und das gesamte Spektrum der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten bei Erkrankungen der Prostata anbieten.
Über 40.000 Männer erkranken jährlich neu an einem bösartigen Prostatakarzinom, 12.000 sterben jährlich an dieser Erkrankung. „Unsere vergleichsweise kleine Klinik für Urologie bietet zusammen mit den externen Experten Therapiekonzepte auf höchstem Niveau an, vergleichbar mit großen europäischen Kliniken. Die Leistungen unseres Prostata-Zentrums werden wir im Rahmen der Sonntagsvorlesung präsentieren, um Menschen aus der Region über Behandlungsoptionen dieser ernsten Erkrankung zu informieren, erklärt Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Diederichs, Direktor der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie am Unfallkrankenhaus Berlin.
Das Unfallkrankenhaus Berlin ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 538 Betten, 14 Fachdisziplinen, 20 Stationen, einer Aufnahmestation und zwei i-Suite-Operationssäle. Jährlich werden gut 48.000 Notfallpatienten behandelt, 20.000 werden zur stationären Behandlung aufgenommen.
Träger des Unfallkrankenhauses Berlin ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e. V.. Die Inbetriebnahme erfolgte im September 1997.
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Berlin, den 19.06.2008
Herzklappenersatz durch sechs Millimeter-Öffnung
Kardiologie des Unfallkrankenhauses Berlin führt als erste Berliner Klinik dieses neue Behandlungsverfahren durch
Ohne Narkose und ohne Eröffnung des Brustkorbs wurde vor wenigen Tagen in der Klinik für Innere Medizin des Unfallkrankenhauses Berlin sechs Patientinnen zwischen 75 und 93 Jahren erstmals in Kathetertechnik mit einem winzigen Einstich im Leistenbereich eine biologische Herzklappe eingesetzt. Dieses minimal-invasive Verfahren ist häufig die letzte Hoffnung für Patienten im hohen Lebensalter, für die eine herkömmliche Operation ein zu hohes Risiko birgt.
Die Klinikleitung ist zufrieden mit dem Ergebnis, da die Eingriffe erwartungsgemäß verlaufen sind. Den Patientinnen geht es gut, sodass sie in Kürze die Klinik verlassen können.
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Berlin, den 27.05.2008
35. real,- Berlin Marathon: 2m²-Rolli-Team stellt sich erstmalig vor
Die Präventionskampagne Haut und das Unfallkrankenhaus Berlin präsentieren heute das 2m²-Rolli-Team, das beim 35. real,- Berlin Marathon am 28. September 2008 an den Start gehen wird.
Stellvertretend für ihr Team kommen Inga Orlowski aus Breitenfelde (Schleswig-Holstein), Olaf Schepp aus Niederwürzbach (Saarland) und Christian Riedel aus Frankfurt/Main in das Zentrum für Sportmedizin des Unfallkrankenhauses Berlin.
„Aufbauend auf der äußerst erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen des Aral Charity Walks 2005 unterstützen wir die Präventionskampagne Haut der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung“, erklärt Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin. „Seit vielen Jahren besteht eine enge Verbindung zwischen diesem sportlichen Großereignis und dem Unfallkrankenhaus Berlin. Wiederholt waren wir medizinischer Partner, zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben bereits am Marathon teilgenommen und werden in diesem Jahr wieder dabei sein. Die 14 Mitglieder des 2m²-Rolli-Teams, die durch ihren persönlichen Einsatz für das wichtige Thema Haut sensibilisieren, mit an den Start zu schicken, bildet den bisherigen Höhepunkt“, so der Mediziner.
Die Präventionskampagne Haut ist in diesem Jahr der offizielle Gesundheitspartner des 35. real,- Berlin Marathons. „Nach der Gesundheitspartnerschaft mit den Marathons in Hamburg und Köln im vergangenen Jahr, richten wir unseren Fokus in diesem Jahr ganz auf Berlin. Am Tag des Marathons trifft das 2m²-Rolli-Team auf das Haut-Lauf-Team der Kampagne, das aus etwa 150 Mitarbeitern der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung besteht. Gemeinsam fahren und laufen sie für die wichtigsten 2m² des Lebens“, erklärt Gregor Doepke, Projektleiter Präventionskampagne Haut.
Teamchef Heinrich Köberle möchte die 14 Fahrer aus dem gesamten Bundesgebiet, die ganz unterschiedliche sportliche Grunderfahrungen mitbringen, als Team vereinen, „auch wenn es sich beim Marathon eigentlich um eine Einzelsportart handelt. Durch den direkten Vergleich mit den anderen Mitgliedern kann man im Team einen gesunden Ehrgeiz entwickeln“, erklärt der mehrfache Paralympicsgewinner und Teamchef Köberle, Gefestigt werden soll der Teamgedanke unter anderem bei einem gemeinsamen Training im Bundesleistungszentrum in Kienbaum Anfang September.
Vorher treffen sich einzelne Teammitglieder zur wiederholten sportmedizinischen Untersuchung im Juni im Zentrum für Sportmedizin des Unfallkrankenhauses Berlin, in dem das gesamte Team wieder Anfang August untersucht wird.
Hintergrund Zentrum für Sportmedizin:
Mitte April führte das Zentrum für Sportmedizin des Unfallkrankenhauses Berlin die sportmedizinischen Eingangsuntersuchungen der vierzehn Mitglieder des 2m²-Rolli-Teams durch. Auf Basis der Leistungsdiagnostik wurden individuelle Trainingspläne erstellt. Ein erster medizinischer Follow-up findet am Dienstag, 27.05.08 statt.
Das leistungsdiagnostische Programm der sportmedizinischen Eingangsuntersuchung:
- umfassendes anamnestisches Gespräch
- eingehende körperliche Untersuchung, insbesondere des
Bewegungsapparats
- Registrierung eines Ruhe-EKGs
- Spirometrie (Lungenfunktionstest)
- Bestimmung von Blutparametern
- Spiroergometrie (Messung von Atemgasen während körperlicher Belastung) auf
dem Handkurbelergometer
- Aufzeichnung eines Belastungs-EKGs
- Ermittlung der maximalen Sauerstoffaufnahme
- Messung der Milchsäurekonzentration (Laktat)
- Bestimmung der individuellen anaeroben Schwelle
Nach den umfangreichen Leistungstests, sämtlich auf Basis standardisierter Belastungstabellen, wurden individuelle Trainingsprogramme erstellt, die präzise Hinweise zur optimierten Trainingsgestaltung geben.
Bis zum 35. real,- Berlin Marathon werden die Trainingspläne der Mitglieder des 2m²-Rolli-Teams im Rahmen der umfassenden sportmedizinischen Betreuung durch das Zentrum für Sportmedizin in regelmäßigen Abständen aktualisiert. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Prophylaxe trainingsbedingter Erkrankungen.
Das Unfallkrankenhaus Berlin ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 538 Betten, 14 Fachdisziplinen, 20 Stationen, einer Aufnahmestation und zwei i-Suite-Operationssäle. Jährlich werden gut 48.000 Notfallpatienten behandelt, 20.000 werden zur stationären Behandlung aufgenommen.
Träger des Unfallkrankenhauses Berlin ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e. V.. Die Inbetriebnahme erfolgte im September 1997.
Das Zentrum für Sportmedizin des Unfallkrankenhauses Berlin wurde im Dezember 2005 gegründet und bietet Spitzen- und Freizeitsportlern sowie Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen das gesamte Spektrum der sportmedizinischen Diagnostik und Betreuung. Das Zentrum für Sportmedizin ist Partner des Olympiastützpunktes Berlin. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit berlinadler,1. FC Union Berlin, LAC Berlin, TSC und der Sauerland Event GmbH.
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Berlin, den 18.03.2008
Kampagnenstart "Runter vom Gas"
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. plädiert für frühzeitige Unfallerziehung
Anlässlich des Kampagnenstarts „Runter vom Gas!“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) setzt sich Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. und Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, für eine spezifizierte Prävention und die frühzeitige Unfallerziehung an Deutschlands Schulen ein.
Noch immer ist für Menschen unter 45 Jahren der Verkehrsunfall die häufigste Todesursache. Zwar ist die Zahl der Verkehrstoten leicht rückläufig, doch die der Verletzten stieg um 2, 2 Prozent auf 431.500 im Jahr 2007. „Ergebnisse aus der Verkehrsunfallforschung belegen, dass über 90 Prozent der Unfälle auf menschliches Versagen zurückzuführen sind. Eine sich stetig verbessernde Fahrzeugsicherheit hat die Unfallfolgen für Verletzte zum Teil gemildert. Im Bereich der passiven Sicherheit, also der Maßnahmen, welche die Folgen eines nicht mehr verhinderbaren Unfalls minimieren, sind die Möglichkeiten fast gänzlich ausgeschöpft“, sagt Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp.
Es gilt, Unfälle von vornherein zu vermeiden. „Dass dies möglich ist, belegen Ergebnisse der Unfallforschung, die eindeutig darauf hinweisen, dass die Unfallgefahr durch verstärkte Präventionsmaßnahmen gesenkt werden könnte", erklärt Ekkernkamp weiter. Dies zeigt auch eine interdisziplinäre Studie zu Unfallursachen in Mecklenburg-Vorpommern, durchgeführt von der Unfallforschung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, die der Unfallchirurg ebenfalls leitet.
Darin wird unter anderem untersucht, ob Risikobereitschaft im Straßenverkehr messbar ist und welche Präventionsmaßnahmen sich daraus ableiten lassen. „Erste Ergebnisse zeigen, dass Männer und Frauen in ihrer Risikobereitschaft zwar vergleichbar sind, ihr Risikoprofil jedoch große Unterschiede aufweist. Frauen haben ihren höchsten Punktwert auf der "Sensation Seeking Scale", einem Fragenkatalog zur Ermittlung von Risikobereitschaft und -profil, im Bereich Erfahrungssuche. Männer hingegen haben ihren höchsten Wert im Bereich Abenteuerlust. Daraus entstehen unterschiedliche Handlungsmuster: Während Frauen ihre Grenzen rational austesten, sind Männer auf der Suche nach emotionalen Kick-Erlebnissen. Ein möglicher Ansatz läge somit in der Ermittlung der Risikobereitschaft und der unterschiedlichen Risikoprofile des Einzelnen“, sagt Axel Ekkernkamp. Wären diese Profile bekannt, könnten individuelle Präventionsmaßnahmen ergriffen werden.
„Die Bedeutung von Prävention ist lange bekannt, ihr Erfolg unstrittig. Frühzeitige, im Kindesalter beginnende, systematische Unfallerziehung auf hohem Niveau und maßgeschneiderte Konzepte werden die Unfallzahlen deutlich reduzieren, denn je früher diese Maßnahmen ansetzen, desto wirksamer sind sie“, erklärt Ekkernkamp abschließend.
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. ist eine wissenschaftlich-medizinische Fachgesellschaft, die sich der Forschungsförderung, dem wissenschaftlichen Austausch, der Unfallprävention und der Vertretung dieses chirurgischen Schwerpunktes in der Politik widmet. Ziel ist es, Unfallfolgen in Klinik, Praxis und Forschung zu bearbeiten und dadurch die bestmögliche körperliche, berufliche und soziale Wiederherstellung eines Unfallverletzten zu ermöglichen. Hierzu dient unter anderem das Traumanetzwerk, das eine flächendeckende Optimalversorgung sicherstellen soll.
Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. arbeit von jeher eng mit den Berufsgenossenschaften zusammen, ist seit Jahren mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) verbunden, zu dessen Vollmitgliedern sie seit 2007 gehört.
Die Gesellschaft zählt heute etwa 3 600 Mitglieder. Ihre wissenschaftlichen Jahrestagungen finden seit 1974 jährlich in Berlin statt.
Mehr unter: www.dgu-online.de
Das Unfallkrankenhaus Berlin ist ein Schwerpunktkrankenhaus mit 538 Betten, 14 Fachdisziplinen, 20 Stationen und einer Aufnahmestation. Jährlich werden 41.000 Notfallpatienten behandelt, 20.000 werden zur stationären Behandlung aufgenommen. Das Unfallkrankenhaus betreibt zwei i-Suite-Operationssäle.
Der Träger des Unfallkrankenhauses Berlin ist der Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Berlin e. V.. Die Inbetriebnahme erfolgte im September 1997.
Ansprechpartnerin für Rückfragen:
Pressesprecherin
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Berlin, den 21.02.2008
„Kinderträume“ im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) -
Presseeinladung zur Vernissage im ukb
Das Unfallkrankenhaus Berlin und der Förderverein zur Ausgestaltung von Kunst und Kultur im Unfallkrankenhaus Berlin e.V. laden für den 25. Februar um 19 Uhr zur Vernissage von Kunstschülern der Merian-Schule in Treptow/Köpenick ein.
Knapp 30 Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen beschäftigten sich in einem Fotoprojekt im Rahmen der jährlich stattfindenden Jahrgangsexkursion mit dem Thema Kindsein - mit der Zielsetzung, die Projektergebnisse in einem Krankenhaus zu präsentieren.
Ausgehend davon, dass Krankenhauspatienten besonderen Belastungen ausgesetzt sind und extreme Stimmungszustände zwischen Glück und Trauer erleben, sind Fotos entstanden, die der Krankenhaussituation poetische Momente der Kindheit gegenüberstellen.
Die Farb- und Schwarz-Weiß-Fotografien von „Kinderträume" wecken die Erinnerung an Kinderjahre, Kinderspiele und Kinderhoffnungen. Die oft unbeschwerten, manchmal aber auch melancholischen Szenen, die die jungen Künstler eingefangen haben, regen zum Nachdenken und Träumen an - und sie zeigen, dass Kinderträume ihre Bedeutung auch in der Welt der Erwachsenen nicht verlieren.
Die Vernissage wird von Professor Dr. Walter Schaffartzik, Ärztlicher Leiter des ukb, eröffnet. Anschließend wird Priv.-Doz. Dr. Wolfgang Diederichs, Vorsitzender des Fördervereins zur Ausgestaltung von Kunst und Kultur im Unfallkrankenhaus Berlin e.V., die Künstler vorstellen. Das musikalische Rahmenprogramm der Veranstaltung wird ebenfalls von Schülern der Merian-Schule Treptow/Köpenick bestritten.
Wir würden uns freuen, Sie ab 19 Uhr in der Magistrale des ukb begrüßen zu dürfen.
E-Mail: presse@ukb.de
Telefon 030 / 5681-4040
18.02.2008 Presseinformation Vereinigung berufsgenossenschaftlicher Kliniken
„BG-Kliniktour 2008: Go for Paralympics“
Info-Tour durch die BG-Kliniken im Rahmen der Kampagne der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) „Fit im Sport – fit im Job“
Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation. Er wirkt sich sowohl physisch als auch mental positiv aus: Sport vermittelt Lebensmut und schafft Lebensqualität.
Mit einer bundesweiten Tour im paralympischen Jahr 2008 rückt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) gemeinsam mit der Vereinigung Berufsgenossenschaftlicher Kliniken (VBGK) und dem Förderkreis Behindertensport den Rehabilitationssport in den Fokus der Öffentlichkeit. Schirmherr der BG-Kliniktour 2008: Go for Paralympics ist Bundespräsident Horst Köhler.
Es handelt sich um die zweite Veranstaltungsreihe zur Vorstellung der BG-Kliniken. Bereits im Frühjahr 2006 gastierte die bundesweite Tour in neun BG Kliniken und den Hochwaldkliniken Weiskirchen. In diesem Jahr besucht die „BG-Kliniktour 2008 – Go for Paralympics" neun berufsgenossenschaftliche Unfallkliniken sowie das BerufsBildungsWerk Greifswald und die Abteilung des Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhauses Hamburg im Friederikenstift Hannover.
An den jeweiligen Aktionstagen haben die Besucher die Gelegenheit, mit behinderten Sportlern, Betroffenen, Berufshelfern und Medizinern ins Gespräch zu kommen. „Fit im Sport - fit im Job" – eine aktuelle Kampagne der DGUV – wird im Bühnen- und Rahmenprogramm aufgenommen. Anschaulich wird die Rehabilitation nach einem Arbeits-, Schul- oder Wegeunfall dargestellt: von der Heilbehandlung im Unfallkrankenhaus über die Betreuung bei der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse bis zum Wiedereinstieg in den Berufs- oder Schulalltag. Weitere Programmpunkte sind Klinik-Führungen, Sportevents und Schnupperkurse sowie Mitmach-Aktionen wie z.B. ein Rollstuhlparcours. Darüber hinaus präsentieren sich Informations- und Beratungsstände der Kliniken, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und lokaler Partner.
Der Slogan „Go for Paralympics" weist auf die Paralympischen Spiele 2008 in Peking, den Höhepunkt der Paralympischen Bewegung, hin.
Einen besonderen Bezug zum paralympischen Jahr stellt das Team der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung her, das sich aus bekannten Paralympics-Sportlern zusammensetzt. Mitglieder dieses Teams sind u.a.:
- Kirsten Bruhn, erfolgreiche Schwimmerin, mehrfache Paralympics-Siegerin und Weltmeisterin. Goldmedaillen-Anwärterin für Peking. www.kirsten-bruhn.de
- Manuela Schmermund, Sportschützin und Goldmedaillengewinnerin der Paralympics Athen 2004. Medaillen-Anwärterin für Peking. www.manuela-schmermund.de
- Michael Teuber, Radsportler, mehrfacher Goldmedaillengewinner Paralympics, Medaillen-Anwärter für Peking. www.michael-teuber.de
- Natalie Simanowski, Radsportlerin des TSV Bayer 04 Leverkusen. Behinderten-sportlerin des Jahre 2007, mehrfache deutsche Meisterin im Bahnradsport und Weltmeisterin. Medaillen-Anwärterin für Peking. www.privat.nataliesimanowski.de
Heinrich Popow, Leichtathlet des TSV Bayer 04 Leverkusen. Mehrfacher Paralym-pics-Medaillengewinner, Deutscher Meister und Vize-Weltmeister. Medaillen-Anwärter für Peking. www.sport.bayer.de/de/heinrich-popow.aspx - Holger Nikelis, Paralympicssieger im Rollstuhl-Tischtennis Einzel in Athen 2004. Mit der Mannschaft gewann er zusätzlich die Bronzemedaille. www.nikelis.de
- Martin Braxenthaler, mehrfacher Paralympicssieger im alpinen Skilauf. Mehrfacher Weltcupsieger, Preisträger des „Laureus-World-Sports-Award 2007". www.martin-braxenthaler.de
- Gerd Schönfelder, mehrfacher Paralympicssieger im alpinen Skilauf, Welt- und Euro-pacupsieger. www.gerd-schoenfelder.de
- Claudia Biene, Leichtathletin, Medaillengewinnerin bei den Paralympics in Athen, deutsche Meisterin. www.claudiabiene.de
Gemeinsam machen sie eindrucksvoll deutlich: Sport vermittelt Lebensmut und schafft Lebensqualität. Zu den Veranstaltungen sind Betroffene und ihre Familien, Schüler und Lehrer, Fachpublikum, die interessierte Öffentlichkeit der Region, lokale und regionale Medien sowie Politiker eingeladen.
| Montag |
02. Juni |
BG-Unfallkrankenhaus Hamburg |
| Samstag |
14. Juni |
Universitätsklinikum Greifswald / BerufsBildungsWerk Greifswald |
| Freitag |
11. Juli |
BG-Unfallklinik Tübingen |
| Freitag |
18. Juli |
BG-Unfallklinik Murnau |
| Samstag |
02. August |
BG-Unfallklinik Duisburg (Innenstadt) |
| Freitag |
15. August |
BG-Kliniken Bergmannsheil, Bochum |
| Samstag |
23. August |
BG-Unfallklinik Frankfurt a.M. |
| Sonntag |
24. August |
ukb - Unfallkrankenhaus Berlin |
| Montag |
25. August |
Friederikenstift Hannover |
| Samstag |
06. September |
BG-Kliniken Bergmannstrost, Halle |
| Samstag |
20. September |
BG-Unfallklinik Ludwigshafen |
Berlin, den 14.02.2008
Umbau des Sana Krankenhauses Templin feierlich eröffnet -
ukb-Geschäftsführer Ekkernkamp sieht durch enge Kooperation „deutliche Verbesserungen in der Versorgung“
Der vom Land Brandenburg mit 23,65 Mio. Euro geförderte Umbau des Sana Krankenhauses Templin ist heute im Beisein von Dagmar Ziegler, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie des Landes Brandenburg, Dr. Reinhard Schwarz, Vorstandsvorsitzender des Sana-Konzerns und Professor Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb), feierlich eröffnet worden.
Zu den Bereichen, die in den Neubau umgezogen sind bzw. saniert wurden, zählen neue Pflegestationen, die Teleradiologie, ein modern ausgestatteter Entbindungsbereich, eine Intensivstation, die Rettungsstelle und die Funktionsdiagnostik sowie die Klinik für Onkologie und mehrere hoch moderne Operationssäle.
Seit dem Jahr 2005 gibt es zwischen dem Sana Krankenhaus Templin und dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) eine intensive Zusammenarbeit. Damals wurde im Rahmen eines Kooperationsvertrages die Teleradiologie als erstes Projekt der Telemedizin eingeführt. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es bundesweit noch keine länderübergreifende Genehmigung für Teleradiologie außerhalb der Notfallversorgung. Seit dem 1. Januar 2005 wurden zu mehr als 3.800 Computertomographien und zu mehr als 18.000 konventionellen Röntgenuntersuchungen des Sana Klinikums Templin Befunde im ukb erstellt.
Diese Kooperation wird jetzt um das Projekt der Teleneurologie erweitert. Die neurologische Beurteilung von Krankheitsfällen wird künftig durch schnellstmögliche Diagnostik und unter Einbeziehung einer der wenigen überregional zertifizierten Stroke Units (Spezialstationen für Schlaganfallpatienten) im ukb unterstützt. Ekkernkamp, selbst Unfallchirurg und amtierender Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V., wörtlich: „Die Behandlung von schweren Unfallverletzungen und die des Schlaganfalls haben viele Parallelen. Beim schwerverletzten Patienten sprechen wir von der ’golden hour of shock’, was die besondere Bedeutung der Diagnostik und Therapie in den ersten 60 Minuten nach einem Unfallereignis hervorhebt. Die Akutbehandlung des Schlaganfallpatienten ist ähnlich zeitkritisch. Die Versorgung von Patienten im Einzugsbereich des Sana-Klinikums Templin bei Verdacht auf das Vorliegen eines Schlaganfalls wird jetzt nochmals deutlich verbessert."
Nach Informationen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe steht das Krankheitsbild Schlaganfall weltweit an zweiter Stelle der Todesursachen und ist die dritthäufigste Ursache für Behinderungen und vorzeitige Invalidität in Europa. Im Jahre 2003 starben in Deutschland 75.114 Menschen an einem Schlaganfall (Frauen: 47.728, Männer: 27.386); das Krankheitsbild stand somit in der Todesursachenstatistik an dritter Stelle. Derzeit erkranken etwa 200.000 bis 250.000 Menschen pro Jahr an einem erstmaligen oder wiederholten Schlaganfall.
Ansprechpartner für weitergehende Fragen:
Unfallkrankenhaus Berlin
E-Mail: presse@ukb.de
Telefon 030 / 5681-4040
Berlin/Frankfurt am Main, den 14.01.2008
Axel Ekkernkamp will Unfallärzte und Orthopäden zusammenführen
Berliner Mediziner ist neuer Präsident der Deutschen Unfallchirurgen
Am Dienstag, dem 15. Januar 2008, wird der Berliner Unfallchirurg Prof. Axel Ekkernkamp (50/Foto) im Airport Center in Frankfurt am Main seine erste Vorstandssitzung als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. leiten. Das Präsidentenamt hat der Wissenschaftler, der seit der Eröffnung 1997 dem Unfallkrankenhaus Berlin und seit 1999 der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Greifswalder Universitätsklinikum vorsteht, pünktlich zum Jahresbeginn 2008 aus der Hand vom Tübinger Universitätsprofessor Kuno Weise übernommen. Als eines seiner Hauptziele für die einjährige Amtszeit bezeichnete der gebürtige Bielefelder die längst überfällige fachliche Zusammenführung von Unfallmedizinern und Orthopäden.
Die Greifswalder Unfallforschung ist insbesondere auf Initiative des neuen DGU-Präsidenten mit Projekten in Europa und Vietnam weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Prof. Axel Ekkernkamp kündigte an, die Unfallursachenforschung und die Prävention von Unfällen in den Fokus seiner Präsidentschaft zu stellen. Dabei will der Unfallforscher eng mit den Berufsgenossenschaften (www.dguv.de) und dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (www.dvr.de) zusammenarbeiten.
Als weiteres Kernziel nannte Ekkernkamp die Vollendung der Annäherung zwischen Orthopäden und Unfallchirurgen: „Zukünftig soll die Versorgung von Unfallverletzten und Patienten mit Problemen am Bewegungsapparat in der Hand einer Arztgruppe liegen. Das ist vernünftig, international etabliert und erleichtert die komplexe Behandlung von Unfallopfern“, begründete der Mediziner die Entwicklung.
Schließlich möchte Ekkernkamp, der auch auf dem gesundheitspolitischen Parkett präsent ist, die Gruppe der Unfallchirurgen und Orthopäden stärker für das Thema der Gesundheitswirtschaft sensibilisieren, das mit der nationalen Branchenkonferenz und mit dem Life Science Verbund BioCon Valley einen Schwerpunkt in Mecklenburg-Vorpommern aufzuweisen hat.
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie ist eng mit der Stadt Berlin verbunden
Berlin spielt für die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. (DGU) eine ganz besondere Rolle. So war vor Jahren der Beschluss gefasst worden, die Jahrestagungen, an denen inzwischen mehr als 7.000 Personen teilnehmen, jeweils in Berlin abzuhalten. Dies ist seit der Präsidentschaft des Berliner Orthopäden Prof. Dr. G. Friedebold im Jahre 1973 auch durchgehalten worden. Ausnahmen bildeten ausschließlich die Tagungen 1983 in Lausanne sowie 2000 in Hannover (zur EXPO).
Seit der Präsidentschaft von Friedebold 1973 führten drei weitere Berliner Unfallchirurgen die inzwischen 3.500 Mitglieder umfassende Gesellschaft: Prof. Dr. Rahim Rahmanzadeh (Klinikum Steglitz/1992), Prof. Dr. Peter Hertel (Martin-Luther-Krankenhaus/1999) und Prof. Dr. med. Dr. h.c. Norbert P. Haas im Jahr 2000.
1986 wurde dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, die Johann-Friedrich-Dieffenbach-Büste der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. verliehen, ein besonderes Signal für die Verbundenheit der Unfallmediziner des deutschsprachigen Raumes mit Land und Stadt Berlin.
1997 wurde Frau Dr. h.c. Hannelore Kohl, der Präsidentin des Kuratoriums ZNS, heute Hannelore Kohl Stiftung (www.hannelore-kohl-stiftung.de), im ICC Berlin die goldene Ehrennadel der DGU verliehen.
Die 1922 in Bochum gegründete Fachgesellschaft hat inzwischen in Berlin ihre Hauptgeschäftsstelle eingerichtet (Langenbeck-Virchow-Haus, Luisenstr. 58/59, 10117 Berlin).
Weitere Konsequenzen für Berlin: Die Ausgestaltung des Deutschen Ärzteforums im Rahmen des Hauptstadtkongresses, der in der Zeit vom 04. bis 06. Juni ebenfalls im ICC Berlin stattfinden wird (www.hauptstadtkongress.de), Unterstützung des Deutschen Innovationskongresses Berlin (www.rochusfisches.de), die Einbeziehung Berlins in die Reha-Tour der Berufsgenossenschaften am 23. August 2008, verbunden mit der Entsendung Berliner Sportlerinnen und Sportler zu den Paralympischen Spielen, der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie, der in der Zeit vom 22. bis 25. Oktober im ICC Berlin stattfinden wird (www.dgu-online.de).
Axel Ekkernkamp wurde am 17. August 1957 in Bielefeld geboren, studierte Human- und Zahnmedizin in Münster/Westfalen und in Bern/Schweiz. Anschließend arbeitete er unter anderem in Osnabrück, Bochum sowie an der Uniklinik Bern. 1993 nahm der Unfallmediziner an der ersten Auslandsmission der Deutschen Bundeswehr UNTAC in Kambodscha teil. 2001 verlieh ihm Bundespräsident Johannes Rau das Bundesverdienstkreuz am Bande, am 21. Mai 2007 wurde er Ehrendoktor der Universität Pjöngjang/Korea. Im Juni 2007 erhielt Axel Ekkernkamp das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse. Vor drei Jahren begleitete er den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder ins Königreich Saudi Arabien und die Republik Jemen. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel berief den 50-Jährigen in die Herzog-Kommission zur Reformierung des Gesundheitssystems.
Ansprechpartner für weitergehende Fragen:
Dipl.-Pol. Joachim Arndt, Geschäftsstellenleiter der DGU,
E-Mail: dgunfallchirurgie@dgu-online.de , Telefon 030 / 2800430-0 und -1
Unfallkrankenhaus Berlin
E-Mail: presse@ukb.de, Telefon 030 / 5681-4040
Pressesprecherin
Angela Kijewski
Mobil: 0172-5649172
Fax 030/5681-4043
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