Pressemitteilungen 2006

Berlin, den 14. Dezember 2006

Künstliches Hüftgelenk bei Arthrose - Ist Schlüssellochchirurgie möglich?
Dr. med. Roman Feil
Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, ukb

Sonntagsvorlesung am 17. Dezember 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Der Ersatz des Hüftgelenkes bei schmerzhaftem Verschleiß (Arthrose) gehört mit zu den häufigsten Eingriffen. In Deutschland werden jährlich rund 500.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt.

Herr Dr. med. Feil erläutert in seinem Vortrag die Grundlagen der Arthrose des Hüftgelenkes und geht dann auf die Symptome der Erkrankung ein. Er beschreibt konservative wie auch operative Behandlungsmöglichkeiten und erklärt die Operationstechniken und die Nachsorge.

Einen Schwerpunkt seiner Sonntagsvorlesung stellt die neue Technik der Schlüssellochchirurgie dar. Herr Dr. med. Feil wird ausführlich die Vorteile dieser Technik darstellen.

Im Anschluss an seine Vorlesung steht Ihnen der Vortragende gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:

Sonntag, 17. Dezember 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 06. Dezember 2006

ALBA-Spieler Demond Greene erfolgreich im ukb operiert

Der 27-jährige Nationalspieler Demond Greene hat sich gestern im Spiel ALBA gegen Montepaschi Siena am Sprunggelenk schwer verletzt. Die Diagnose: Sprunggelenkverrenkungsbruch mit starker Verschiebung des gebrochenen Wadenbeins. Darüber hinaus sind die vordere Syndesmose sowie das Deltaband im rechten Sprunggelenk gerissen.

Greene wurde vom Mannschaftsarzt Gerd-Ulrich Schmidt noch auf dem Spielfeld behandelt und dann mit dem Rettungswagen in das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) gebracht. In der Nacht hat das Ärzte- und Pflegeteam um Unfallchirurg Peter Heumann in einer Notoperation die Verletzung optimal versorgt.

Bis zum Abschluss der Wundheilung bleibt der Fuß vom Alba-Spieler eingegipst. Rund 10 bis 14 Tage wird Greene stationär im ukb weiterbehandelt. Er hat bereits heute mit leichten muskulären Übungen begonnen. Insgesamt sechs Wochen darf er seinen Fuß nicht belasten.

"Eine Prognose zum weiteren Heilungsverlauf wäre verfrüht", erklärt Professor Walter Schaffartzik, der Ärztliche Leiter des ukb. "Demond Greene geht es den Umständen entsprechend gut. Seine Stimmung war heute schon weitestgehend wiederhergestellt. Er guckt nach vorne und will so schnell wie möglich mit der Rehabilitation anfangen."

Berlin, den 31. November 2006

Heißhungerattacken - Was kann man dagegen tun?
Frau Andrea Hartmann
Apothekerin in der Zentralapotheke, ukb

Sonntagsvorlesung am 03. Dezember 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Heißhunger bzw. Heißhungerattacken - das kennt doch jeder! Urplötzlich Lust auf was Süßes, Lust auf was Herzhaftes - was genau, ist dabei egal. Im Zusammenhang mit Diäten wird der Begriff sehr häufig genutzt, weil dieses Gefühl dort eine große Rolle spielt.

Frau Andrea Hartmann erläutert zu Beginn Ihrer Vorlesung den Unterschied zwischen Hunger und Heißhunger. Beeinflussen seelische und körperliche Umstände das Gefühl? Sie wird daneben ausführen, ob eine Unterzuckerung in Zusammenhang mit Heißhunger steht. Von zentraler Bedeutung ist dabei der Begriff der Hypoglykämie und die Regulation des Blutzuckerspiegels durch Insulin und Glukagon.

Die Referentin erklärt, wie durch bestimmtes Essverhalten Heißhungerattacken vorgebeugt werden können. Sie gibt praktische Tipps und Anregungen für eine gesunde Lebensweise.

Im Anschluss an Ihren Vortrag steht Frau Hartmann zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:

Sonntag, 03. Dezember 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 20. November 2006

Presseerklärung 3. Symposium Hochleistungssport

Bedarf gedeckt!
 
Die Vielzahl der behandelten Breiten- und Spitzensportler (u. a. Alessandro Zanardi, Michael Preetz, Ronny Ziesmer, Matej Mamic) in der Marzahner Unfallchirurgie und Orthopädie, die weit überregional frequentierte Kardiologie mit einem Check-Up-Programm für Manager und die besondere Beziehung des ukb zur gesetzlichen Unfallversicherung Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) haben 2004 zu zwei Entscheidungen geführt:

  1. zur Initiierung eines Symposiums für Hochleistungsmedizin,
  2. zur Gründung des Zentrums für Sportmedizin ZfS im ukb

Ganz bewusst - nicht zuletzt um die Realisierung zu beschleunigen - haben das Unfallkrankenhaus Berlin und die für Profisportler zuständige Unfallversicherung VBG auf die Beantragung öffentlicher Fördermittel verzichtet. Es wurden dem ZfS Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, es entstand ein sportlergerechtes und anspruchsvolles Ambiente, die notwendigen Untersuchungseinheiten konnten ergänzt oder neu beschafft werden, vorhandene Teams aus Ärzten, medinisch-technischen Assistenten und Krankenpflegepersonal wurden speziell geschult.
Unter der Leitung von Frau Dr. med. Beatrix Raudszus, Chirurgin, selbst früher aktive Athletin und Herrn Ass. jur. Dominik Heydweiller, zugleich Leiter der Bezirksverwaltung Berlin der VBG, ist das ZfS nun für die Nachsorge verletzter Sportler, für die Durchführung der Leistungsdiagnostik bei Spitzen- und Nachwuchssportlern sowie für den kontinuierlichen Kontakt zu den Sportvereinen in Berlin und Brandenburg zuständig.

Im Januar 2006, rechtzeitig vor Abreise der deutschen Olympioniken nach Turin, konnte ein Kooperationsvertrag zwischen dem Olympiastützpunkt Berlin und dem ukb geschlossen werden. Inzwischen bestehen Verträge zur Durchführung der Leistungstestung mit verschiedenen Berliner Sportvereinen, u. a. dem FC Union Berlin.

Der Stab der VBG-Reha-Manager unter Federführung des Juristen Dominik Heydweiller und das Ärzteteam der Sportmedizinerin Dr. Beatrix Raudszus, dem u. a. Orthopäden, Unfallchirurgen, Internisten, Neurologen, Handchirurgen angehören, ist es in weniger als zwei Jahren gelungen, ein dichtes Netzwerk aufzubauen, zu dem der Landessportbund Sachsen-Anhalt, das Leistungszentrum für Spitzensportler im brandenburgischen Kienbaum und die von Sana betriebene Rehabilitationsklinik in Sommerfeld gehören.

Nicht ohne Grund wurde die BG-Reha-Tour, welche begleitet durch Spitzenathleten der Paralympics durch die neun berufsgenossenschaftlichen Kliniken im ganzen Bundesgebiet geführt hat, im ukb/ZfS am 28.04.2006 gestartet.

"Wir haben die seit Jahren vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den bei uns versicherten Sportvereinen und die vielfältigen Angebote zur Prävention von Sportverletzungen um ein wesentliches Element ergänzt, selbst bei der VBG in Hamburg gibt es regelmäßig Anfragen, wie das ZfS in Berlin-Marzahn auch für Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet genutzt werden kann," sagte Prof. Dr. Ing. Ernst Haider, Vorsitzender der Geschäftsführung der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft auf dem dritten Symposium für Hochleistungsmedizin im Berliner Olympiastadion am 20.11.2006.

Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des ukb, fügte hinzu: "Ich hätte niemals geglaubt, dass in Berlin ein so großer Bedarf besteht. Vereinsärzte und Trainer nehmen die Leistungstestungen sehr positiv auf und lassen die Ergebnisse konkret in die medizinische Betreuung und die Trainingsprogramme einfließen. Mit Beatrix Raudszus und Dominik Heydweiller haben wir die Idealbesetzung. Den Erfolg des Zentrums für Sportmedizin kann man auch daran messen, dass es an verschiedenen Stellen in Berlin Gerüchte über Nachahmer gibt. Hoffentlich wiederholt sich nicht der früher leider so übliche Weg, zunächst nach öffentlichen Fördermitteln und erst anschließend nach Kompetenz und Inhalten zu fragen. Herr Haider und ich wollen nicht verhehlen, dass wir ganz schön stolz sind."

An dem dritten Symposium zur Hochleistungsmedizin, das neben VBG und ukb vom Martin-Luther-Krankenhaus Berlin und seinem sportmedizinischen Kopf, dem Unfallchirurgen Prof. Dr. med. Peter Hertel, organisiert wird, nehmen 460 Repräsentanten des Sports aus dem gesamten Bundesgebiet teil.

Sie erreichen Frau Dr. Beatrix Raudszus unter beatrix.raudszus@ukb.de, Herrn Dominik Heydweiller unter d.heydweiller@vbg.de.

Für Rückfragen steht die Presseabteilung des ukb unter der Nummer 030 5681 4042 sowie Frau Daniela Dalhoff, Pressereferentin der VBG, unter der Nummer 040 5146 2525 zur Verfügung.

Berlin, den 17. November 2006

Wenn das Herz aus dem Takt gerät: Diagnostik und Therapie von Herzrythmusstörungen
Dr. med. Martin Winterhalter
Oberarzt der Klinik für Innere Medizin, ukb

Sonntagsvorlesung am 19. November 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Der Herzrhythmus spiegelt unser Leben wieder. Wenn wir uns freuen oder ärgern schlägt unser Herz schneller, wenn wir Sport treiben rast es manchmal sogar. Wenn wir uns erschrecken, denken wir, das Herz ist stehen geblieben.
Bei ca. 100.000 Herzschlägen an einem Tag -das ist für einen gesunden Menschen normal- sind Unregelmäßigkeiten nicht ungewöhnlich. Allerdings gibt es Herzrhythmusstörungen, die nicht nur lästig sondern auch gefährlich sind. Folgen können Schwindel, Ohnmacht, Schlaganfall oder gar der Tod.

Herr. Dr. Martin Winterhalter erklärt, worin sich harmlose und gefährliche Herzrythmus- störungen unterscheiden. Welche Symptome treten auf?

Der Referent gibt Hinweise darauf, wie der Arzt Herzrythmusstörungen diagnostizieren kann und welche Behandlungsmöglichkeiten sich vor dem Hintergrund der Fortschritte in der Medizintechnik ergeben.

Wann ist die Implantation eines Herzschrittmachers oder Defibrillators erforderlich ? Wann sollte die kathetergesteuerte Verödung von Herzmuskelgewebe erfolgen ? Wann reichen Veränderungen des Lebensstieles aus ? Welche Medikamente können helfen ?

Im Anschluss an seinen Vortrag steht der Dozent gerne zur Beantwortung von weiteren Fragen zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:

Sonntag, 19. November 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 16. November 2006

Presseeinladung
Richtfest im "PoliMedica" - Das Facharzt- und Präventionszentrum zeigt Gesicht

Vor fünf Monaten wurde am Elsterwerdaer Platz der Grundstein für ein modernes Facharzt- und Präventionszentrum gelegt.
Morgen, Freitag, den 17.11.2006, lädt der Bauherr, die GEG- Grundstücksverwaltung Berlin- Biesdorf GmbH & Co.KG, der Generalübernehmer die Firma HOCHTIEF sowie die Geschäftsführung des Facharzt- und Präventionszentrum "polimedica" zum Richtfest ein.

In enger Kooperation mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) werden ab dem 3. Quartal 2007 20 Fachärzte in modernen patientenfreundlichen Arztpraxen ihre Arbeit aufnehmen.
Das Facharzt- und Präventionszentrum "polimedica" ist eines der größten Gesundheitszentren der Stadt. Für medizinische Patientenbetreuung und dem größten Zahnprophylaxezentrum im Bezirk Marzahn-Hellersdorf stehen insgesamt 8.000m² Nutzfläche für weitere Präventionsangebote und medizinnahes Gewerbe zur Verfügung.
Insgesamt betragen die Kosten 15 Millionen Euro.
Daneben eröffnet im Zentrum ein Bürgerbüro des Bezirkes Marzahn-Hellersdorf seinen neuen Standort.

Das Konzept des Facharzt- und Präventionszentrum wird in ärztlicher Selbstorganisation geführt. Unter Berücksichtigung der regionalen Besonderheiten des Ballungsraumes Berlin ist die Einrichtung eines Facharztzentrums, dass sowohl die bestehenden ambulanten, als auch die stationären Bereiche einbezieht, ein Weg, der den modernen Anforderungen an medizinische Versorgung gerecht wird.
In Anwesenheit von Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie der zukünftigen Mieter wird der Richtkranz morgen gegen 11 Uhr aufgezogen.
Wir laden Sie herzlich zum Richtfest ein.
Termin: Freitag, 17. November 2006, 11.00 Uhr
Ort: Rohbau des Facharzt- und Präventionszentrum "PoliMedica"
Minsker Straße / Ecke Haltoner Straße (am U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz)
12683 Berlin
 
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:
Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030/5681 4042
E-Mail: presse@ukb.de  

Berlin, den 27. Oktober 2006

Erfolgreiches Wiederannähen eines amputierten Oberarmes bei schwerem Arbeitsunfall

Oberarm-Quetsch-Amputation eines Müllwerkers während der Arbeit beim Einräumen eines Müllfahrzeuges in Niemegk
Am 19.10.2006 am frühen Nachmittag erlebte ein 41jähriger Mann einen grausamen Arbeitsunfall mit Amputation des linken Oberarmes. Der Arm hingt nur noch an Nerven und war vollständig abgetrennt.
Der Patient wurde vor Ort durch Rettungskräfte intubiert und mit dem Helikopter in die Berufsgenossenschaftliche Mutterklink, das Unfallkrankenhaus Berlin, gebracht. Hier befindet sich das bundesweit bekannte Zentrum für das Wiederannähen abgetrennter Gliedmaßen. Das Team unter Herrn Chefarzt Priv.-Doz. Dr. med. Andreas Eisenschenk konnte dann in einem 10 - stündigen Kampf den Arm retten.

Voraussetzung für den Erfolg ist eine reibungslose Rettungskette um derartig große Gliedmaßenverluste dem Patienten wiedergeben zu können. Da spätestens nach 4 Stunden der Arm wieder durchblutet sein muß, ist der zeitliche Ablauf „lebensnotwendig“. In dieser hier perfekt abgelaufenen Rettungskette mit 21 Personen konnte durch die hochspezialisierte Anästhesie sowie andere interdisziplinäre Fachkräften bis spät in die Nacht hinein der Patient außer Lebensgefahr gebracht und der Arm des Mannes gerettet werden.

Durch die Einrichtung einer derartigen Spezialabteilung im Zusammenspiel mit vielen hochspeziellen Fachkräften durch die Berufsgenossenschaften ist für alle Menschen nach wie vor gewährleistet, dass abgetrennte Arme, Beine, Finger, Hände und Füße oder schwerste Armverletzungen gerettet werden können. Der schnelle und professionell duchgeführte Ablauf durch Spezialkräfte ist entscheidend.

Zur Stabilisierung der Hautverhältnisse wurden bereits zwei zusätzliche Eingriffe durchgeführt und Folgeeingriffe sind notwendig. Die Aussichten, den Arm zu behalten, sind nun als sicher zu bezeichnen.

Ziel der Berufsgenossenschaften (hier: Großhandels- und Lagerei-Berufsgenossenschaft) im Rahmen der Steuerung ihres Heilverfahrens ist es, den Versicherten wieder in den Arbeitsprozess zurückzuführen. Neben der Prävention und Rehabilitation werden alle geeigneten Mittel eingesetzt.

Unfallkrankenhaus Berlin
Tel. 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de

Berlin, den 18. Oktober 2006

Im Alter Windeln tragen? Neue Wege zur Verbesserung der Harninkontinenz
Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Diederichs
Direktor der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie,ukb

Sonntagsvorlesung am 22. Oktober 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Mehr als 3 Millionen Menschen leiden in Deutschland an einer Harninkontinenz. Infolge der hohen Zahl der Betroffenen spricht man von einer Volkskrankheit.
Der Urinverlust kann einher gehen mit einem Harndranggefühl, welches für die Betroffenen sehr unangenehm ist, sogar Schmerzen bereiten kann. Teilweise ist hierdurch auch der nächtliche Schlaf gestört. Ein Teil der Patienten berichtet über einen Urinverlust vor allem beim Heben, Tragen, Husten oder Lachen. Urplötzlich kommt es ohne Vorankündigung zum Harnverlust.

Herr Priv.-Doz. Dr. med. Diederichs erklärt, dass darüber hinaus viele Menschen mit neurologischen Erkrankungen (z.B. Parkinsonsche Erkrankung, Multiple Sklerose, Querschnittlähmung) unter Harninkontinenz leiden. Überwiegend sind ältere Menschen vom unfreiwilligen Harnverlust betroffen.
Der Referent wird die verschiedenen Formen der Harninkontinenz darstellen und auf unterschiedliche aktuelle Behandlungsmöglichkeiten aufmerksam machen. In den letzten Monaten sind verschiedene neue Medikamente für die Behandlung dieser Erkrankung zugelassen worden. Beckenbodentraining, ggf. unterstützt von Stimulationsgeräten, kann hier unterstützend helfen. Herr Priv.-Doz. Dr. med. Diederichs gibt dazu einen Überblick über aktuelle operativen Verfahren.
Im Anschluss steht der Direktor der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie im ukb zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 22. Oktober 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 19. September 2006

AOK Berlin schließt neuen Vertrag für Patienten mit chronischer Herzschwäche

Presseeinladung
AOK Berlin schließt neuen Vertrag für Patienten mit chronischer Herzschwäche
Die AOK Berlin hat einen Vertrag zur Integrierten Versorgung (IV) von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz geschlossen. Mit dieser Vereinbarung will die Gesundheitskasse gemeinsam mit ihren Partnern - dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), den ambulant tätigen Ärzten und der Gesellschaft für Patientenhilfe mbH als Betreuungszentrum - die Lebensqualität der betroffenen kranken Menschen spürbar steigern.

Die chronische Herzschwäche ist eine der häufigsten internistischen Erkrankungen in Deutschland*. Mehr als 6 000 Versicherte allein bei der AOK Berlin müssen sich jährlich wegen dieser Krankheit in stationäre Behandlung begeben. Ein Fünftel davon muss mehrfach im Jahr ins Krankenhaus, und jeder Hundertste gar mehr als zehnmal.

Ziel des neuen Vertrags ist es, die Patienten möglichst vor häufigen und belastenden Krankenhausaufenthalten zu bewahren. Dies wird durch ein verbessertes und an aktuellen evidenzbasierten Leitlinien ausgerichtetes ambulantes Behandlungsangebot umgesetzt. Die teilnehmenden Versicherten werden bezüglich ihrer Erkrankung persönlich geschult und erhalten zusätzlich Informationsmaterial. Neu ist, dass der Gewichtsverlauf herzkranker Patienten telemedizinisch überwacht wird. Dazu erhalten gefährdete Patienten eine spezielle Waage, die über einen Telefonanschluss automatisch das Körpergewicht an das in München ansässige Betreuungszentrum weiterleitet. Eine schnelle Gewichtszunahme durch plötzliche Wassereinlagerung ist ein deutliches Warnsignal für eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. In solchen Situationen nimmt das Betreuungszentrum Kontakt zum Betroffenen auf und veranlasst eine schnelle Vorstellung beim behandelnden Arzt. Darüber hinaus wird besonders gefährdeten Patienten eine individuelle, auf den Patienten zugeschnittene Spezialsprechstunde im Unfallkrankenhaus Berlin empfohlen. Deren Ziel ist es, durch schnelle erweiterte ambulante Diagnostik eine Verschlimmerung des Krankheitszustandes und eine stationäre Einweisung zu vermeiden. Durch diese regelmäßige, aufeinander abgestimmte medizinische Begleitung können sich die Patienten deutlich sicherer fühlen.

Voraussetzung für interessierte Ärzte ist die Beteiligung am IV-Programm. Für die betroffenen Versicherten der Gesundheitskasse ist die Teilnahme am verbesserten Versorgungsprogramm kostenlos. Weiterer Vorteil für die Patienten: Ihren teilnehmenden niedergelassenen Ärzten werden regelmäßig spezielle Informations- und Fortbildungsveranstaltungen angeboten.

Zum Start in die neue Ära der Behandlung der chronischen Herzinsuffizienz in der Hauptstadt findet am Mittwoch, 20. September, 19.00 Uhr, im Unfallkrankenhaus Berlin eine Einführungsveranstaltung für Ärzte statt.

*An chronischer Herzinsuffizienz leiden mehr als ein Prozent der Bevölkerung in Deutschland; jährlich sterben rund 60 000 Menschen an ihr. Jahr für Jahr kommen 250 000 Neuerkrankungen hinzu, wobei vor allem ältere Menschen betroffen sind.

Unfallkrankenhaus Berlin,
Tel. 030 / 5681-4042
E-Mail: presse@ukb.de

Gabriele Rähse
Pressesprecherin
AOK Berlin - Die Gesundheitskasse
Tel.: 030/2531-2202
E-Mail:presse@bln.aok.de

Berlin, den 18. September 2006

"Osteosynthese-International 2006" - Annual Meeting of the Gerhard Kuentscher Society

Die Internationale Küntscher Society kommt nach 20 Jahren zurück an die Spree und veranstaltet vom 21. - 23.09.2006 ihre Jahrestagung in der deutschen Hauptstadt, im Kongresszentrum im Unfallkrankenhaus Berlin, ukb. Ihre erste Jahrestagung hat die Gesellschaft 1986 schon in Berlin abgehalten.

Das Unternehmen hat sich dem Erbe Gerhard Küntschers verpflichtet und fördert die praktische und wissenschaftliche Arbeit von Orthopäden und Unfallchirurgen, die sich um Fortschritte in der Behandlung von Knochenbrüchen engagieren.
Die Jahrestagung befasst sich mit der Kontroverse der Nagelung oder Verplattung von Frakturen, unter Verwendung neuester Implantattechnologie. Ein weiteres Hauptthema ist die Behandlung von Verletzungen der Wirbelsäule und dem Einsatz zukunftweisender Behandlungsmethoden.

Zusätzlich wird der im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) entstehende "Operationssaal der Zukunft" thematisiert. In diesem Vortragsblock wird die Zukunft von Operationseinheiten und Technik im OP beleuchtet.
Am zweiten Tag befasst sich die Gesellschaft dann erstmals mit dem Thema der Knochenbruchbehandlung in der Handchirurgie und deren spezifische Anforderungen.
Die Jahrestagung ist hochkarätig mit den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie, der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie und der Britischen Trauma Society besetzt.

1986 kamen rund 50 Ärzte zur Jahrestagung in den Reichstag. Im Jahr 2006 werden rund 200 Teilnehmer aus 20 Ländern erwartet. Die Internationale Küntscher Society hat bisher insgesamt mehr als 400 Mitglieder.
Wir würden uns freuen, Sie im Unfallkrankenhaus Berlin begrüßen zu dürfen.

Berlin, den 03. September 2006

Arzneimittel richtig anwenden ! Mehr Wirkung - weniger Nebenwirkungen
Dr. rer. nat. Jörg Brüggmann
Leiter der Zentralapotheke ukb

Sonntagsvorlesung am 03. September 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Für eine effektive Therapie müssen Patienten nicht nur das richtige Arzneimittel verordnet bekommen, sondern das Arzneimittel auch richtig anwenden. Denn die Wirkung des Arzneistoffs kann nur bei richtiger Anwendung voll zur Entfaltung kommen. Vor dem Essen? Schütteln? Teilen? Mit Wasser? Manchmal kommt es gerade auf solche Details an.

Ob ein Wirkstoff als Tablette, Dragee oder Saft daherkommt, hängt vom Wirkstoff selbst und den technologischen Möglichkeiten ab.
Herr Dr. Jörg Brüggmann gibt praktische Hinweise zur richtigen Medikamenteneinnahme, so dass eine möglichst vollständige Wirkung des Mittels erreicht wird und Nebenwirkungen und Falschanwendung vermieden werden. Insbesondere die Anwendung von Arzneiformen, wie zum Beispiel Asthmasprays, ist unbedingt erklärungsbedürftig.

Eine Studie besagt, dass mehr als 60 % der Anwender von Augentropfen das Tropffläschchen beim Eintropfen verunreinigen. Herr Dr. Brüggmann zeigt, dass auch scheinbar banale Hinweise zur Einnahme von Arzneimitteln häufig nicht bekannt sind oder nicht eingehalten werden.
Insgesamt werden 1,46 Milliarden Medikamentenpackungen pro Jahr in Deutschlands Apotheken verkauft. Das bedeutet 17,7 Packungen pro Kopf.
Im Anschluss an den Vortrag steht Herr Dr. Brüggmann zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:

Sonntag, 03. September 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 25. Juli 2006

Unfalldatenerfassung in Vietnam läuft auf Hochtouren
Internationales Unfallforschungsprojekt zieht in Ungarn Zwischenbilanz und startet im September mit einer Informationskampagne in Vietnam

Heute ziehen Mediziner der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie vom Universitätsklinikum Greifswald an der Medizinischen Fakultät der Universität Pecs eine erste Zwischenbilanz zur gemeinsamen Unfallforschung in Vietnam. Unter der Federführung von Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) und Inhaber des Erwin-Payr-Lehrstuhles in Greifswald, und in Kooperation mit der Universität Pecs sowie der Universität Thai Binh in Vietnam wurde Ende vergangenen Jahres das Projekt zur Notfallbehandlung von Schwerstverletzten sowie Unfallprävention initiiert. An dem Gründungstreffen in Vietnam nahm auch der Vorstandsvorsitzende und Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Greifswald, Prof. Dr. med. Claus Bartels, teil. Das Vorhaben mit dem Titel SAVE (Study and prevention measures on Accidents in Vietnam and Europe) mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 400.000 Euro wird durch das ASIA-Link-Programm der Europäischen Kommission gefördert.

"Die Verkehrssicherheit ist in dem aufstrebenden asiatischen Land sicherlich noch unzureichend und dem zu erwartenden Wachstum des Verkehraufkommens in Zukunft nicht gewachsen ", konstatierte Ekkernkamp. "Vom Baby bis zum Opa fahren nicht selten vier Personen auf bedingt fahrtüchtigen Mopeds, fast immer ohne Kopfschutz. Eine Helmpflicht gibt es nur auf der Autobahn. Das führt zu einer Vielzahl an unnötigen Verletzungen mit schweren Folgen, die leicht vermeidbar wären", zog der Unfallforscher ein erstes Fazit. Bereits im März dieses Jahres wurde zusammen mit ungarischen Kollegen eine eigens entwickelte Unfalldatenbank in Thai Binh installiert und mit der Informationserfassung begonnen. Zusätzlich wurden für das Land spezifische Fragebögen zur Verkehrssicherheit erarbeitet.

Schon im September werden die Greifswalder Unfallforscher erste Ergebnisse des praxisnahen Forschungsprojektes in Vietnam - wie beispielsweise typische Unfallmechanismen, Verletzungsmuster und Notfallversorgungsabläufe - präsentieren und eine auf die Situation vor Ort abgestimmte Informationskampagne mit detaillierten Präventionsmaßnahmen starten. "Dafür analysieren wir momentan auch das Medienverhalten jüngerer Zielgruppen in Vietnam", erläuterte Dr. Gerrit Matthes. "Wie erreichen wir die jungen Familien, die ihre Informationen immer noch teilweise oder ausschließlich aus öffentlichen Lautsprechern beziehen? Die Aufklärungsarbeit und Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer kann nur wirksam werden, wenn wir vor allem an die Masse der Zweiradfahrer herankommen. Diese haben sich sehr schnell als Hauptunfallquelle herauskristallisiert."

Als einen wesentlichen Schwerpunkt des multinationalen Projektes bezeichnete der Greifswalder Mediziner darüber hinaus die zügige Einführung moderner Notfallstrukturen. "Die Erkenntnisse europäischer Unfallforschung sollen schnellstmöglich sowohl im Verkehrsalltag, in den Krankenhäusern als auch in die Ausbildung vietnamesischer Medizinstudenten integriert werden", unterstrich der Unfallchirurg das Kernanliegen von SAVE. "Es geht darum, eine optimale Krankenversorgung nach Unfällen aufzubauen und somit viel menschliches Leid zu verhindern."

Mit dem wirtschaftlichen Aufschwung in den letzten Jahren kam es in Vietnam zu einer deutlichen Zunahme der zugelassenen motorisierten Zweiräder, aber auch Pkw. Erste Untersuchungen in der Region Thai Binh haben gezeigt, dass mit der Verdichtung des Verkehrs ein erheblicher Anstieg der Unfallzahlen zu verzeichnen war, Verkehrsunfälle inzwischen die häufigste Todesursache sind sowie viele Unfallopfer auf Grund der noch unzureichenden Notfallversorgung versterben.

Für weitere Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:

Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de

Berlin, den 09. Juni 2006

Vertrag zur Kooperation in Lehre und Forschung zwischen der Alice Salomon Fachhochschule Berlin (ASFH) und dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)

Die Alice Salomon Fachhochschule Berlin (ASFH) und das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) schließen einen Vertrag zur Kooperation in Lehre und Forschung ab, der am 12.06.2006 um 14:30 Uhr in den Räumen des ukb unterzeichnet wird. Lehre, Forschung und Versorgung sollen zum Wohle des Patienten eine Einheit bilden.
Das ukb stellt den Studierenden der gesundheits- und pflegewissenschaftlichen Studiengänge der ASFH (Bachelorstudiengänge Physio-/Ergotherapie, Gesundheits- und Pflegemanage-ment, Soziale Arbeit sowie die Masterstudiengänge "Management und Qualitätsentwicklung im Gesundheitswesen" und "Klinische Sozialarbeit") Praktikum-Plätze zur Verfügung und unterstützt die Lehre durch praxiserfahrene Dozenten, die im ukb Management-Positionen bekleiden.

Das ukb profitiert von der Kooperation, indem in studentischen Projekten bzw. Studienarbeiten Forschungsfragen der Klinik, z. B. zur Optimierung der physiotherapeutischen Behandlung oder zur Entwicklung von Standards für die pflegerische Versorgung, aufgegriffen und bearbeitet werden.
Denkbar ist auch, dass das ukb in Forschungsprojekte der Hochschul-lehrer/innen der ASFH eingebunden wird, z. B. als `Lieferant` von empirischen Daten und/oder als Partner eines konzeptionellen Entwicklungsprojekts.
Im Oktober 2007 wird in dem Bachelor-Studiengang Physio-/Ergotherapie das erste gemeinsame Projekt "Interdisziplinäres Arbeiten in der Abteilung Physikalische Therapie und Rehabilitation" im ukb anlaufen.
Prof. Dr. Axel Ekkernkamp (ukb) wird gemeinsam mit Prof. Dr. Jutta Räbiger (ASFH) die wissenschaftliche Leitung der Kooperation übernehmen.
Beide Häuser sind Mitglieder des Kooperationsnetzwerkes Gesundheitsregion Berlin.

Einladung zur Vertragsunterzeichnung
am: 12.06.2006 um 14.30 Uhr
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin,
Berliner Zimmer
Warener Str. 7
12683 Berlin
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

ukb: 030/ 56 81 20 00
E-Mail: matthias.witt@ukb.de

ASFH: 030/ 99 24 54 26
E-Mail: presse@asfh-berlin.de
Homepage: www.asfh-berlin.de

Berlin, den 15. Mai 2006

Die Arbeit der Schlichtungsstelle

In allen Bereichen des täglichen Lebens werden Fehler gemacht. Auch Ärzten unterlaufen bei der Behandlung der Patienten Fehler. In den Medien wird das oft unseriös und schreierisch als "Ärztepfusch" bezeichnet. Das schadet dem Ruf der Ärzte - unabhängig davon, ob die Unzufriedenheit tatsächlich auf einen Behandlungsfehler zurückzuführen ist. Der Arzt findet sich in der Rolle des Beklagten wieder.
In der Bundesrepublik Deutschland können Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen in einem Konflikt zwischen Patient und Arzt vermitteln. Die Schlichtungsstelle der norddeutschen Ärztekammern in Hannover ist mit Ärzten aller Fachdisziplinen besetzt; Juristen werden in die Bearbeitung eines jeden Schlichtungsfalles einbezogen. Anträge zur Schlichtung können von Patienten und auch von Ärzten gestellt werden.
Im Schlichtungsverfahren muss geklärt werden, ob der Arzt seiner Verpflichtung gegenüber dem Patienten nachgekommen ist, bei der Behandlung die erforderliche Sorgfalt zu beachten. Behandlungserfolg wie auch das Ausbleiben von Komplikationen kann der Arzt allerdings nicht versprechen, weil das von verschiedenen vom Arzt nicht zu beeinflussenden Faktoren abhängt. Der Behandlungsfehler wird definiert als Verstoß gegen anerkannte Regeln der Heilkunde.
Zur Durchsetzung eines Anspruches ist es für die Patienten erforderlich, einen Gesundheitsschaden nachzuweisen, der als Folge eines Behandlungsfehlers aufgetreten ist (Kausalität). Der Begriff des Gesundheitsschadens wird relativ breit gefasst. Z.B: müssen keine bleibenden Schäden als Folge eines Behandlungsfehlers vorliegen, um Ansprüche durchzusetzen. Eine vorübergehende, aber bedeutende gesundheitliche Beeinträchtigung, z. B. Schmerzen, stellt einen Gesundheitsschaden dar.
Eine Hauptaufgabe des Gutachters ist zu klären, ob der eingetretene Gesundheitsschaden des Patienten auf eine Komplikation oder einen Behandlungsfehler zurückzuführen ist. Selbstverständlich kann der Gutachter auch zu dem Schluss kommen, dass es sich um eine Komplikation handelt, die typisch für den durchgeführten Eingriff ist und unvermeidbar war.
Die Tätigkeit der Schlichtungsstelle besteht auch darin, Behandlungsfehlern vorzubeugen. Dazu müssen diese systematisch erfasst und analysiert werden. Zunächst wird festgestellt, in welchen Bereichen Komplikationen und Behandlungsfehler auftreten, dann werden diese statistisch bearbeitet und den Ärzten bekannt gegeben. Veröffentlichungen dieser Ergebnisse auf Kongressen sowie in Fachjournalen sollen zum Rückgang der Zahl der Behandlungsfehler beitragen.
Dieses Thema wird auch auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit vom 17.-19. Mai 2006 im ICC Berlin diskutiert.
zur Homepage Hauptstadtkongress
Sie können schon jetzt mit dem Referenten
Prof. Dr. med. Walter Schaffartzik, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie im ukb,
Kontakt aufnehmen über:

Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de 

Berlin, den 10. Mai 2006

Fußballweltmeisterschaft 2006 - Ärztliche Versorgung
Dr. med. Jörg Beneker
Leitender Oberarzt für das Rettungswesen,
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, ukb

Sonntagsvorlesung am 14. Mai 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Nur noch knapp 4 Wochen sind es bis zum Anpfiff der Fußball- WM 2006. Millionen Menschen fiebern diesem einzigartigen Fest des Sports und der Freundschaft entgegen.
Deutschland ist auf die Fußball-Weltmeisterschaft gut vorbereitet: Neue, moderne Stadien und eine exzellente Verkehrsinfrastruktur stehen bereit, Sicherheitskonzepte sind entwickelt.
Herr Dr. med. Jörg Beneker erläutert, wie die Ärztliche Versorgung in Deutschland während des sportlichen Highlights aussieht. Das organisatorische und medizinische Vorgehen bei Großschadensereignissen und Katastrophensituationen in der Hauptstadt wird erklärt.
Der Referent zeigt auf, inwieweit sich der Umgang mit derartigen Notfallsituationen in den vergangenen Jahren geändert hat.
Unter anderem weist er auf die zahlreichen Informationsmöglichkeiten hin, die der Bevölkerung während der WM im Notfall zur Verfügung stehen.
Zur Beantwortung Ihrer Fragen steht Herr Dr. Beneker im Anschluss an seine Vorlesung gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 14. Mai 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 08. Mai 2006

Vernissage im Unfallkrankenhaus Berlin
Presse- Einladung: "Jeden kann es treffen" -

so das Motto der Ausstellung, die heute Abend im ukb feierlich eröffnet wird.
Verkehrsunfallopfer, Hinterbliebene, Ersthelfer und Verursacher schildern in bewegenden Texten ihre Erlebnisse.

In Form von Porträts, Berichten und privaten Dokumentationen lernt der Besucher mehr als dreißig Einzelschicksale kennen, die verdeutlichen, welche Konsequenzen Gedankenlosigkeit, Selbstüberschätzung und Leichtsinn im Straßenverkehr bedeuten.

"Der Schmerz, die Wut und die Hilflosigkeit aller Beteiligten soll den Betrachter dazu bewegen, über seine Verantwortung sich selbst und anderen Menschen gegenüber nachzudenken", so die Initiatorin Ina Kutscher, die selbst Opfer eines Verkehrsunfalls war.

Die Ausstellung in der Magistrale des ukb ist bis zum 08.09.2006 täglich rund um die Uhr geöffnet. Für Kinder unter 14 Jahren ist sie allerdings nicht geeignet.

Zeit: Montag, 08. Mai 2006, 18:30 Uhr
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Wir würden uns freuen, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.

Berlin, den 04. Mai 2006

Potsdamer Überfallopfer noch nicht vernehmungsfähig

Der Deutsch-Äthiopier, der gestern ins Unfallkrankenhaus Berlin verlegt wurde, hat die erste Nacht im ukb gut überstanden.
Die eingehende Diagnostik ist noch nicht abgeschlossen; es geht besonders um die Beurteilung der jetzigen und zukünftig zu erwartenden Gedächtnisleistung.
Der Patient wird weiterhin intensivmedizinisch überwacht, die neurorehabilitativen Maßnahmen sind unmittelbar nach gestrigem Eintreffen in Marzahn eingeleitet worden.
Die Ehefrau des Deutsch-Äthiopiers wünscht derzeit keinen direkten Kontakt mit den Medien. Sie wird sich zu einem späteren Zeitpunkt an die Öffentlichkeit wenden, um sich für die enorme Anteilnahme an dem Schicksal und den Verletzungen ihres Mannes zu bedanken.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de 

Berlin, den 03. Mai 2006

Potsdamer Überfallopfer ins ukb verlegt

Der 37-jährige Deutsche, der am 16.04.2006 (Ostersonntag) in der Brandenburger Vorstadt durch zwei Täter angegriffen wurde und eine schwere Schädel-Hirn-Verletzung erlitt, ist heute um 11 Uhr 30 mit dem Intensivhubschrauber ´Christoph Berlin´ im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) in Marzahn eingetroffen.
Der Patient ist ansprechbar; er wurde umfassend diagnostiziert und wird im Anschluss intensivmedizinisch im ukb behandelt.
Nähere Aussagen über dauerhafte Folgen der Verletzungen lassen sich heute noch nicht treffen. Es bedarf jetzt der eingehenden neurorehabilitativen Behandlung.
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de 

Berlin, den 28. April 2006

Bundesweite Tour "Fit im Sport - Fit im Job" startet im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb)

Einladung für die Presse 
Auftaktveranstaltung am 28.04.2006 informiert über Rehabilitation und Sport

Sport ist ein wichtiger Bestandteil der Rehabilitation. Nicht nur physisch, sondern auch mental. Sport vermittelt Lebensmut, schafft Lebensqualität. Mit einer bundesweiten Tour rücken die Berufgenossenschaften gemeinsam mit der Vereinigung der BG-Kliniken und dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) zurzeit den Rehabilitationssport in den Fokus. Die Tour unter dem Motto "Fit im Sport - Fit im Job" beginnt am 28.04.2006 im Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus in Berlin.

Vor Ort erwartet die Besucher Informatives und Unterhaltendes rund um Rehabilitation und Sport.
Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Frau Karin Evers-Meyer, wird die Auftaktveranstaltung eröffnen und den Startschuss für die Tour geben. Kirsten Bruhn, Goldmedaillengewinnerin bei den Paralympics 2004 und Behindertensportlerin 2004 und 2005, der Skirennläufer Gerd Schönfelder als frisch gekürter Goldmedaillengewinner der Paralympics in Turin werden an diesem Tag ins Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) kommen. Weitere namhafte Sportlerinnen und Sportler mit und ohne Handicap - wie Ronny Ziesmer und Matej Mamic - sind beim Tour-Auftakt dabei.
Zu den Talkrunden auf der Bühne, in der "Marktpassage" oder bei den sportlichen Darbietungen und Mitmachaktionen werden sie gemeinsam mit Prominenten aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur ihren persönlichen Beitrag zum Gelingen dieser großen Veranstaltung einbringen.

Dank des speziellen Engagements vieler Berliner Unternehmen, Einrichtungen und Personen ist die Garantie für ein interessantes und abwechslungsreiches Programm der facettenreichen Tagesveranstaltung gegeben.

"FIT IM SPORT - FIT IM JOB"
TOUR DURCH BG-UNFALLKLINIKEN
AUFTAKT IM UNFALLKRANKENHAUS BERLIN
28.04.2006, 11-18 UHR
WARENER STR.7, 12683 BERLIN

Die Veranstaltung richtete sich sowohl an Betroffene und deren Angehörige, Mediziner, Künstler sowie an die interessierte Öffentlichkeit der Region.

Audi unterstützt die BG-Tour und stellt für den Zeitraum 10 behindertengerechte Fahrzeuge zur Verfügung. Aral, ebenfalls ein Förderer des Behindertensports, sponsert die Kraftstoffe für die tourbegleitenden Fahrzeuge. Weiterhin wird die Tour durch die Deutsche Bahn AG und die Otto Bock HealthCare GmbH unterstützt.

Tourplan:
28.04.06      Unfallkrankenhaus Berlin - ukb
06.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Duisburg-Buchholz
13.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Hamburg
20.05.06      Berufsgenossenschaftliche Kliniken Bergmannsheil Bochum (Universitätskliniken)
20.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Frankfurt a. M.
24.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Murnau
27.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Bergmannstrost Halle
29.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Ludwigshafen
30.05.06      Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
08.06.06      Hochwaldkliniken Weiskirchen

Pressekontakt
Unfallkrankenhaus Berlin
Telefon: 030-5681 4042
E-Mail: presse@ukb.de 

Berlin, den 27. April 2006

Berufsgenossenschaftliche Kliniken:
Mehr als 50 Prozent aller Krankenhausbetten für Rückenmarkverletzte Patienten

Unfallkrankenhaus Berlin:
3.000 Behinderte in lebenslanger Betreuung

Nach intensiver Vorbereitung und Planung beginnt morgen die BG-Tour 2006 im Unfallkrankenhaus Berlin, die über Duisburg, Hamburg, Frankfurt, Bochum, Murnau, Halle, Ludwigshafen, Tübingen am 8. Juni in den Hochwald-Kliniken Weißkirchen endet.

Die Repräsentanten des ukb sind froh, dass es endlich los geht, aber auch stolz darauf, dass die Tour bei uns in der Hauptstadt beginnt.

Weswegen kümmern sich Berufsgenossenschaften um Behindertensport?

Die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung sind ganz wesentlich für Prävention und Rehabilitation zuständig, die Berufsgenossenschaften kümmern sich mit ihren elf BG-Kliniken um die Versorgung von unfallverletzten Patienten "mit allen geeigneten Mitteln". In den Kliniken Bad Reichenhall und Falkenstein werden darüber hinaus Patienten mit Berufskrankheiten untersucht und behandelt.

Trotz der angestrebten optimalen Therapie der unfallverletzten Patienten können körperliche Behinderungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Ein Großteil der Krankenhausbetten, welche in der Bundesrepublik Deutschland für schwerbrandverletzte und querschnittverletzte Patienten vorgehalten werden, befindet sich in der Trägerschaft der Berufsgenossenschaften. Das sind insgesamt 540 Betten, also mehr als die Hälfte, für Querschnittverletzte und für Brandverletzte sind es rund 43 Prozent. Allein im ukb sind 3.000 Patienten des Behandlungszentrums für Rückenmarkverletzte in lebenslanger Betreuung.
Der Sport spielt für die Rehabilitation der Verletzten eine ganz wesentliche Rolle.

Aus dieser Erkenntnis und zahlreichen Parallelaktivitäten resultiert die Gründung des Zentrums für Sportmedizin im ukb, in dem Leistungssportler, Amateure und Behinderte dem kompletten Spektrum der Leistungsdiagnostik unterzogen werden, die zum Aufbau oder zur Verbesserung individueller Trainingsprogramme genutzt werden können. Inzwischen wurde ein Vertrag mit dem Olympiastützpunkt Berlin abgeschlossen. Jährlich führen wir ein Symposium für Hochleistungsmedizin mit allen wesentlichen Repräsentanten des Spitzensports im Olympiastadion Berlin durch.

Nicht nur Hans-Peter Wodarz führt seine Motivation zum Wiedereinstieg in die deutsche Unterhaltungsszene auf das Kennenlernen von Mitgliedern des Paralympic-Teams in Atlanta zurück. Auch die Berufsgenossenschaften und die von ihnen getragenen Kliniken fühlen sich dem Behindertensport seit Jahren verpflichtet.

So erfolgte gerade der Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen der Behindertenorganisation China Disabled Persons' Federation unter der Federführung von Herrn Deng Pufang (Sohn Deng Xiao Ping) und dem Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften (Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer).
  Eine Partnerschaft zwischen dem Rehabilitation Research Center in Peking und dem Unfallkrankenhaus Berlin ist auf den Weg gebracht. Die Repräsentanten dieses Rehabilitationszentrums werden in der 30. Kalenderwoche Berlin besuchen,mit dem Abschluss des Vertrages und der Einleitung eines Personalaustausches zwischen beiden Institutionen rechnen wir noch in diesem Jahr.

Beim guten Willen darf es allerdings nicht bleiben. Natürlich arbeiten im ukb ehemalige Spitzensportler, Sport- und Schwimmlehrer, die über Jahre im Umgang mit behinderten Sportlern erfahren sind. Hervorzuheben ist ebenfalls das hohe Niveau des ukb-eigenen Unternehmens EproTec GmbH (Orthopädie-Technik), welches ein Herstellen und Anpassen spezieller Körperersatzstücke ermöglicht, so dass sportlicher Erfolg bei körperlicher Versehrtheit möglich wird.

Fazit: Wir würden uns über eine große öffentliche Beachtung der Aktion freuen, die behinderten Sportler haben es verdient.

Berlin, den 25. April 2006

"Fit im Sport - Fit im Job"
Bundesweite Tour durch BG-Unfallkliniken startet in Berlin

Pressegespräch 27. April 2006
Am 28. April startet im Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) die bundesweite Tour "Fit im Sport - Fit im Job", die den Rehabilitationssport mit seiner Bedeutung für Körper und Geist in den Fokus rückt. Die Berufsgenossenschaften, die Vereinigung der BG-Kliniken und der Deutschen Behindertensportverband (DBS) machen damit gemeinsam deutlich: Sport vermittelt Lebensmut und schafft Lebensqualität.
Neben dem Unfallkrankenhaus Berlin sind acht weitere BG-Kliniken und die Hochwaldklinik Weiskirchen Stationen der Tour. Vor Ort gehören Klinik-Führungen, Sportevents, Mitmachaktionen, Infostände, ein unterhaltsames Bühnenprogramm und vieles mehr dazu.

Im Rahmen eines Pressegesprächs laden wir Sie herzlich dazu ein, sich über die BG-Tour "Fit im Sport - Fit im Job" und die Auftakt-Veranstaltung am 28. April im Unfallkrankenhaus Berlin zu informieren.

Pressegespräch
BG-Tour "Fit im Sport - Fit im Job"
27. April 2006, 11 Uhr
Rotes Rathaus, Rotunde (3. OG)
Rathausstraße 15
10173 Berlin

Als Gesprächspartner erwarten Sie die vier Botschafter der Tour: Gerd Schönfelder und Martin Braxenthaler, die beiden erfolgreichsten deutschen Paralympics-Skirennläufer, sowie Schwimmstar Kirsten Bruhn und Radrennfahrer Michael Teuber, beide "Behindertensportler des Jahres 2005".

Weitere Teilnehmer sind u.a.:
Karl Hermann Haack, Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes
Gregor Doepke, Kommunikationschef HVBG
Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor ukb

Für den Tourauftakt am 28.04.2006 im ukb werden u.a. erwartet:
Matej Mamic (Alba Berlin)
Ronny Ziesmer (Student und ehemaliger Turner der Olympiamannschaft)
Dr. Jochen Zinner (Leiter des Olympiastützpunktes Berlin)
Kirsten Bruhn (Paralympics-Siegerin im Schwimmen, Behindertensportlerin 2004 und 2005)
Gerd Schönfelder (mehrfacher Paralympics-Sieger Ski-Alpin)

Die BG-Tour startet am 28.04.2006 im Unfallkrankenhaus Berlin und endet am 08.Juni 2006 in den Hochwaldkliniken in Weiskirchen.

Berlin, den 23. März 2006

Erkrankungen des Zahnfleisches (Parodontose)
Dr. med. Arne Tischer
Stellvertretender Direktor der Klinik für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, ukb

Sonntagsvorlesung am 26. März 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Das Zahnfleisch ist eine wichtige Schnittstelle zwischen Medizin und Zahnmedizin. Sowohl Allgemeinerkrankungen wie Blutbildveränderungen, Abwehrschwäche, Allergien und Infektionen als auch Schäden und Infektionen an den Zähnen und deren Halteapparat können sich am Zahnfleisch zeigen.
Dr. Arne Tischer erklärt, dass die Ursache der Parodontose meist eine Infektion durch Bakterien ist, die zunächst eine Zahnfleischentzündung (Gingivitis) hervorrufen. Diese kann auf den Knochen und den Zahnhalteapparat übergreifen (Parodontitis).
Beim Voranschreiten der Erkrankung können sich Zahnfleischtaschen bilden, die manchmal operativ entfernt werden müssen oder im schlimmsten Fall zum Zahnausfall führen können.
Die Behandlung der Parodontose erfolgt je nach Schwere durch Zahnärzte, durch spezialisierte Parodontologen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen.
Der Referent macht in seiner Vorlesung auf wissenschaftliche Untersuchungen aufmerksam, die einen Zusammenhang zwischen Parodontose und Arteriosklerose, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und komplizierten Schwangerschaftsverläufen zeigten. Bedeutend für die Volksgesundheit!
Herr Dr. med. Arne Tischer steht im Anschluss gerne für alle Nachfragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 26. März 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 09. März 2006

Am Anfang jeder Therapie steht eine richtige Diagnose:
die Arbeit des Pathologen
Prof. Dr. med. Mario Sarbia
Direktor des Institutes für Pathologie, ukb

Sonntagsvorlesung am 12. März 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Der Fernsehzuschauer kennt den Pathologen z.B. aus dem "Tatort" meist nur als Rechtsmediziner, der die berühmte Leiche obduzieren muss: Herausfinden, was die Todesursache war. Die Arbeit von Pathologen in einem Krankenhaus-Institut unterscheidet sich dagegen allerdings erheblich. Als "Lotsen der Therapie" besitzen sie eine wichtige Funktion bei der Behandlung nahezu aller Erkrankungen. Vor dem Hintergrund einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung wird die Rolle der Pathologie, insbesondere bei der Diagnostik von Tumorerkrankungen, in Zukunft noch wichtiger werden.
Prof. Dr. med. Mario Sarbia, Chefarzt des Instituts für Pathologie im ukb, erläutert beispielhaft, wie die Arbeit an einem Krankenhaus-Institut für Pathologie funktioniert und warum der Pathologe sehr viel mehr ein Arzt für die Lebenden als für die Toten ist. Darüber hinaus wird der Referent am Beispiel einer der häufigsten Tumorerkrankungen, dem Dickdarmkrebs, darstellen, in welchen Behandlungssituationen der Pathologe Einfluss nimmt und wie er mithilft, erbliche Tumorerkrankungen zu erkennen.
Im Anschluss an seinen Vortrag steht der Dozent gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 12. März 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 01. März 2006

Kommunikation:
Es zählt nicht was gesagt wird, sondern was beim Patienten ankommt!
Internationaler Preis für ukb - weiterer Schritt auf dem Weg zum Touro-College

Auf Europas größter Bildungsmesse in Hannover, der DIDAKTA 2006, hat das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) nicht nur die Goldmedaille in der Kategorie "Service und Dienstleistung", sondern auch den "Internationalen Deutschen Trainingspreis 2006" für die Kommunikation im Krankenhaus gewonnen. Im Vergleich zu Film-, Gesangs- und Sportpreisen sind Auszeichnungen auf dem Gebiet der Kommunikation eher selten, erst recht, wenn Krankenhäuser zu den Geehrten gehören.

Was war passiert?
Seit Jahren arbeitet das ukb mit zum Teil ungewöhnlichen Methoden (z.B. "mystery patient"), um die Zufriedenheit der Patienten zu verbessern. Die Rettungsstelle, konzipiert für 15.000 Patienten, behandelt mehr als 40.000 pro Jahr. Längere Wartezeiten sind oftmals Anlass für Missmut und Unverständnis. Die Analysen belegen, dass es weniger um medizinische Probleme in Diagnostik und Therapie als vielmehr um die Intransparenz der Abläufe geht. Natürlich hätte der Patient mit chronischen Rückenschmerzen Verständnis dafür, dass die Versorgung eines schwerverletzten Kindes Vorrang hat, es muss ihm nur erklärt werden.
Ähnliches gilt für das "vertrauensvolle ärztliche Gespräch". Es ist gut gemeint, aber wirft nicht selten mehr Fragen als Antworten bei den Patienten und Angehörigen auf.
"Es kommt nicht darauf an, was gesagt wird, sondern was beim Patienten ankommt", ist Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb, überzeugt.

Folgerichtig kam es im Jahre 2003 zu einem Vertrag zwischen dem Deutschen Institut für Kommunikation und Training im Gesundheitswesen (DIKTiG), seinem Chef Patric P. Kutscher, einem der Top-Leute unter den Kommunikationsexperten, und dem ukb.

Bisher konnten 120 Klinikdirektoren, Chefärzte, Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltungs-Mitarbeiter des ukb in Gruppen und in Einzelunterricht geschult werden. Der Erfolg ist deutlich: Der Anteil der zufriedenen Patienten konnte von 84 auf 90 Prozent gesteigert werden. Die Quote der unzufriedenen Patienten konnte um 43 Prozent reduziert werden - von 16 auf 9 Prozent. Im Bereich "Erläuterung der Ärzte bei der Erstbehandlung" gab es keine Beanstandungen mehr.
Prof. Dr. med. Walter Schaffartzik, Ärztlicher Leiter des ukb, ist begeistert: "Das Kommunikationstraining mit DIKTiG hat erstaunliche Wirkung gezeigt: Patienten, die sich für die menschliche Atmosphäre bedanken, Ärzte, die weniger Stress empfinden und wieder mehr Freude an der Arbeit gefunden haben, schnellere und reibungslosere Zusammenarbeit zwischen allen hier im Haus."

Doch Qualität muss man messen, daher erfolgten regelmäßige Evaluationen. Zuletzt die Herausforderung, sich den scharfen Kriterien der Jury in Hannover zu stellen.
Die Idee, für die DIDAKTA 2006 den Arzt "ins Bett zu verdammen", um selbst die Patientensicht zu erleben, resultiert aus intensiven Gesprächen zwischen dem Personalchef des ukb, Diplom-Kaufmann Matthias Stulpe, und Patric P. Kutscher.
Die Trainingsmaßnahme wurde in Form einer Präsentation auf der Messe in Hannover vorgestellt. Im Ergebnis zeigte sich, dass im Vorfeld eine perfekte Kooperation mehrerer Berufsgruppen des Krankenhauses stattgefunden hatte: die Strategieabteilung der Administration, die Pressesprecherin, kurativ tätige Ärzte und die ärztliche Leitung haben die Präsentation gemeinsam vorbereitet.
Ekkernkamp: "Viel zu viel wird über Krankenhauszertifizierung, Qualitätsberichte und die Stärkung der Patienteninteressen im Abstrakten geredet, dringend erforderlich sind aber konkrete Maßnahmen, die den berechtigten Wünschen und Fragen der Patienten gerecht werden. Deshalb beschreiten wir neue Wege."
Die Leitung des ukb ist sich sicher, dass es auf dem Gebiet der Kommunikationsschulung von Personal zu verstärkten Aktivitäten in anderen Krankenhäusern kommen wird. Besonders glücklich ist man über den internationalen Preis gerade jetzt, weil die Gründung der privaten Medizinischen Fakultät "Touro-College" kurz vor dem Abschluss steht.
"Unsere Freunde in New York City beobachten unsere Aktivitäten ganz genau", so Axel Ekkernkamp (48).

Wie geht es weiter?
Schulungen weiterer Mitarbeiter des ukb werden folgen, parallel wird unter der Federführung von Patric P. Kutscher ein Lehrfilm im ukb gedreht mit dem Arbeitstitel "Exzellente Kommunikation als Erfolgsfaktor für Führungskräfte und Mitarbeiter im Krankenhaus", der dann als Messlatte dienen kann.
Ekkernkamp schließlich: "Die Kommunikation in den Krankenhäusern muss besser werden, die Patienten haben das verdient."

Für Rückfragen und Informationen:
Unfallkrankenhaus Berlin
Tel. 030-5681 4042
Email: presse@ukb.de

Weitere Informationen unter: http://www.diktig.de/ / http://www.ekkernkamp.de/

Berlin, den 24. Februar 2006

ukb als Überflieger vor Lufthansa und Austrian Airlines!
Einladung für die Presse

Das Deutsche Institut für Kommunikation & Training im Gesundheitswesen (DIKTIG) hat in Zusammenarbeit mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb), für die Kommunikation und den Umgang mit den Patienten den "Internationalen Deutschen Trainings-Preis 2006" erhalten. In der Kategorie "Service und Dienstleistung" haben die beiden Unternehmen zusätzlich die Goldmedaille erworben.
Auf Europas größter Bildungsmesse in Hannover, der "DIDAKTA 2006", hat eine Fachjury aus über 200 Trainingsinstituten die Gewinner in fünf verschiedenen Kategorien ausgewählt.

Das ukb - eines der modernsten Krankenhäuser Europas - stellt sich den nationalen und internationalen Gegebenheiten im Gesundheitswesen und beschreitet beim Thema der Arzt - Patienten Kommunikation neue Wege. 120 Klinikdirektoren, Chefärzte, Ärzte, Pflegepersonal und Verwaltungsmitarbeiter haben an Trainings mit dem Kommunikationstrainer Patric P. Kutscher teilgenommen, um für noch mehr Zufriedenheit bei den Patienten zu sorgen.
Seit der ersten Ausschreibung im Jahre 1992 hat sich der Internationale Deutsche Trainings-Preis zu einer der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Leistungen im Trainingsmarkt positioniert. Jedes Jahr stellen sich Unternehmen aus der Weiterbildung mit Ihren Konzepten der hochkarätigen Jury. Der Berufsverband der Verkaufsförderer und Trainer e.V., BDVT, schreibt den Preis jährlich neu aus.

Wir möchten Sie herzlich zur Pressekonferenz im ukb einladen.

Zeit: Dienstag, 28. Februar 2006, 11.00 Uhr
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin
Südlicher Anbau im Historischen Kesselhaus
Warener Str. 7
12683 Berlin
 
Teilnehmer: Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor des ukb
Matthias Stulpe, Stellv. Kaufmännischer Direktor des ukb und Mitinitiator des Projektes
Patric P. Kutscher, Geschäftsführer DIKTIG und Kommunikationstrainer

Wir würden uns freuen, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Unfallkrankenhaus Berlin
Tel. 030 / 56 81 4042,
E-Mail: presse@ukb.de

Frank Liehr, Deutsches Institut für Rhetorik, Tel. 06251 / 138846,
E-Mail: f.liehr@rhetorikundstimme.de

Berlin, den 23. Februar 2006

Schmerzende Nackenmuskulatur und einschlafende Finger -
Erkrankungen der Halswirbelsäule
Prof. Dr. med. Ullrich Meier
Direktor der Klinik für Neurochirurgie, ukb

Sonntagsvorlesung am 26. Februar 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Fast jeder hatte schon mal einen verspannten Nacken, oft kombiniert mit Kopfschmerzen oder Kribbeln in den Händen.
Herr Prof. Dr. med. Ullrich Meier erläutert in seiner Vorlesung, dass man die Symptome nicht unterschätzen darf, weil sie oft auf eine Erkrankung der Halswirbelsäule zurückzuführen sind. Wenn die Verspannungen mit einschlafenden Fingern, Lähmungserscheinungen in den Extremitäten oder Schwindelanzeichen einhergehen, ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.
Der Referent beschreibt Symptome, Ursachen und Diagnostik der Leiden und erläutert konservative wie operative Behandlungsverfahren dieses Volksleidens.
Herr Prof. Meier schöpft dabei aus dem großen Erfahrungsschatz der Klinik für Neurochirurgie des ukb in der Therapie von Bandscheibenvorfällen und Verengung des Rückenmarkskanals im Bereich der Halswirbelsäule.
Im Anschluss an die Veranstaltung steht der Vortragende für Ihre Fragen gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 26. Februar 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 22. Februar 2006

Spendenübergabe für schwerbrandverletzte Kinder im Unfallkrankenhaus Berlin

Die Deutsche Kinderhilfe Direkt überreicht am Montag, 27.02.2006, dem Zentrum für Schwerbrandverletzte mit Plastischer Chirurgie im ukb einen symbolischen Scheck.
Bei einer Benefizveranstaltung auf der Kartrennbahn in Spandau wurden durch Renneinsätze, eine Tombola und Spenden insgesamt 2.000 Euro gesammelt. Dieses Geld möchte das veranstaltende Team "United Kartists" dem Chefarzt des Zentrums, Dr. med. Bernd Hartmann, anvertrauen. Er soll damit seinen kleinsten Patienten eine Freude bereiten, Ihnen z.B. mit neuem Spielzeug Ablenkung vom Krankenhausalltag schaffen.

"Gerade für Kinder ist der Aufenthalt im Krankenhaus oft sehr belastend, sodass Sie sich ganz bestimmt über neue Spiele, ein neues Schaukelpferd, o.ä. sehr freuen werden", ist sich der Chefarzt sicher.
Die Deutsche Kinderhilfe Direkt ist ein gemeinnütziger Verein, der sich bundesweit um kranke und benachteiligte Kinder kümmert sowie deren Belange in den Fokus der Öffentlichkeit rückt.
Die "United-Kartists" fahren seit 2004 für die Deutsche Kinderhilfe Direkt Kartrennen für wohltätige Zwecke.

Wir möchten Sie herzlich zur Spendenübergabe im ukb einladen.
Zeit: Montag, 27. Februar 2006, 12.00 Uhr
Ort: Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin
 
Teilnehmer: Dr. med. Bernd Hartmann, Chefarzt
Zentrum für Schwerbrandverletzte mit Plastischer Chirurgie, ukb
Paul Dravenau, Rennfahrer United Kartists
Kinder des BVZ

Wir würden uns freuen, Sie vor Ort begrüßen zu dürfen.
Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
Unfallkrankenhaus Berlin
Tel: 030 / 56 81 4042
E-Mail: presse@ukb.de
Nicole Delling, Deutsche Kinderhilfe Direkt, Tel: 030 / 24 34 29 40, E-Mail: delling@kinderhilfe.de

Berlin, den 09. Februar 2006

Von der Krankenkasse bezahlt, aber zu wenig genutzt: Vorsorgeuntersuchungen
Priv.- Doz. Dr. med. Wolfgang Diederichs
Direktor der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie, ukb

Sonntagsvorlesung am 12. Februar 2006 im historischen Kesselhaus des ukb

Insgesamt geben die gesetzlichen Krankenkassen mehr als 700 Mio. € pro Jahr für Vorsorgeuntersuchungen aus. Die Anzahl der Behandlungen ist allerdings leicht rückläufig. Männern wird unterstellt, dass sie ihr Auto besser pflegen würden als sich selbst.

Herr Priv.-Doz. Dr. Diederichs wird die verschiedenen Vorsorgeangebote insbesondere zur Früherkennung von Darm-, Haut-, Mamma-, Gebärmutterhals- und Prostatakrebs erläutern. Er weist dabei auf die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Untersuchungen hin.

Der Referent wird erklären, ab wann Vorsorgeuntersuchungen sinnvoll sind und wer sie unbedingt wahrnehmen sollte.
Hierzu wird Priv.-Doz Dr. Diederichs die verschiedenen Betrachtungsweisen der Patienten, der Untersucher und der Kostenträger darstellen.
Im Anschluss an den Vortrag steht der Direktor der Klinik für Urologie und Neuro-Urologie im ukb zur Beantwortung Ihrer Fragen gerne zur Verfügung.

Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:

Sonntag, 12. Februar 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 17. Januar 2006

Vom Elfenbein- zum Titanknie: Knieendoprothetik im Jahre 2006
Herr Dr. med. Stephan David
Oberarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, ukb

Sonntagsvorlesung am 22. Januar 2006 im historischen Kesselhaus des ukb
Im Jahre 1890 hat alles in Berlin begonnen. Der Berliner Chirurg Themistocles Gluck berichtet als erster über seine Erfahrungen mit dem künstlichen Ersatz von Gelenken, insbesondere des Kniegelenkes. Er war der Zeit weit voraus.
Heute werden weltweit jährlich ca. 500.000 "künstliche" Kniegelenke, sog. Knieendoprothesen, implantiert.

Herr Dr. med. Stephan David, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie im Unfallkrankenhaus Berlin, spricht in seinem Vortrag über die Ursachen der Arthrose und geht auf die Symptome der Erkrankung ein. Er erläutert mögliche konservative wie auch operative Behandlungsmethoden. Im weiteren definiert der Referent den endoprothetischen Eingriff und die Nachsorge.
Dr. David zeigt die Perspektiven der Knie-Endoprothetik auf: neue Materialien, kleinere Zugangwege, Einsatz der Navigation.
Im Anschluss an seine Vorlesung steht Ihnen Herr Dr. David gerne zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.
Zur kostenfreien Sonntagsvorlesung sind Sie herzlich eingeladen:
Sonntag, 22. Januar 2006
10.30 - 11.30 Uhr
Hörsaal im historischen Kesselhaus
Unfallkrankenhaus Berlin
Warener Str. 7
12683 Berlin

Berlin, den 11. Januar 2006

Vier neue Professoren im ukb

Kurz vor Jahresende 2005 hat sich das Ärzteteam im Unfallkrankenhaus Berlin "verstärkt". Innerhalb von nur drei Wochen konnten zwei Professoren für die Pathologie und für das Zentrallabor gewonnen werden, zwei renommierte Chefärzte des ukb wurden zu Professoren ernannt.
Der bekannte Wissenschaftler und Kliniker Professor Dr. med. Mario Sarbia ist neuer Institutsdirektor der Pathologie des Sana-Klinikums Lichtenberg und des ukb. Der 44-jährige ist äußerst erfahren auf dem Gebiet der Onkologischen Pathologie sowie der Pathologie des Magen-Darm-Traktes. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Hubert Martin an, der sich in den Ruhestand verabschiedet.

Neben Prof. Sarbia arbeitet auch Prof. Sven Mutze im Sana-Klinikum Lichtenberg; er ist seit 2004 Chefarzt der Radiologie. Seither beschäftigt er sich intensiv mit der Teleradiologie, die mehrere Standorte im Bundesland Brandenburg umfasst. Prof. Mutze wurde im Dezember 2005 von der Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald zum außerplanmäßigen Professor ernannt; er leitet seit September 1997 das Institut für Radiologie im Unfallkrankenhaus Berlin.
Auch der Neurochirurg Prof. Dr. med. Ullrich Meier, Mitglied des Gründungsteams des ukb in 1997, wurde ebenfalls im Dezember des vergangenen Jahres zum außerplanmäßigen Professor berufen. Seine Professur erhielt er von der Medizinischen Fakultät der Charite. Herr Prof. Meier ist seit Eröffnung des ukb Direktor der Klinik für Neurochirurgie; davor war er Oberarzt im Klinikum Friedrichshain und jahrelang als Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin auch politisch aktiv.
"Neben den Hochschulen haben die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken auf dem Boden des Sozialgesetzbuches VII eine Verpflichtung zur Forschung. Dass zwei Medizinische Fakultäten dieses Engagement mit zwei Professuren innerhalb eines Monates würdigen, spricht für die Forschungs- und Lehrleistungen der Ärzte.", so Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb. "Ebenso erfreulich ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit des ukb mit der Charite und der Uni Greifswald, die im Jahr 2006 ihr 550. Bestehen feiert."
Auch die Achse zum Campus Benjamin-Franklin der Charité in Steglitz-Zehlendorf konnte ausgebaut werden. Der dortige Direktor des Institutes für Klinische Chemie und Pathobiochemie Professor Dr. med. Rudolf Tauber hat Ende 2005 die konsiliarische Leitung des Zentrallabors im Unfallkrankenhaus Berlin übernommen.
Prof. Ekkernkamp freut sich sehr über die vier neuen Professoren, denn:
"Stillstand ist Rückschritt!"

Berlin, den 11. Januar 2006

Chefarztwechsel im Oskar-Ziethen-Krankenhaus
und Unfallkrankenhaus Berlin

Nach 14 Jahren erfolgreichen Wirkens als Chefarzt des Instituts für Pathologie am Sana Klinikum Lichtenberg, Standort Oskar-Ziethen-Krankenhaus, begibt sich Prof. Dr. med. Hubert Martin in den wohlverdienten Ruhestand. Prof. Martin, der in den letzten zwei Jahren auch am Unfallkrankenhaus Berlin, ukb, als Chefarzt des Instituts für Pathologe tätig war, wirkte insgesamt 40 Jahre auf dem Gebiet der Pathologie.
Im Rahmen einer Feierstunde am 11. Januar 2006 wurde Prof. Martin von der Geschäftsführung, Kollegen und Mitarbeitern herzlich verabschiedet. In zahlreichen Reden wurde sein Können und wissenschaftliches Wirken, das ihm den Ruf eines exzellenten Pathologen verliehen hat, gewürdigt.

Seine Nachfolge tritt Prof. Dr. med. Mario Sarbia an, der gleichzeitig auch die Leitung des Instituts für Pathologie am Unfallkrankenhaus Berlin übernommen hat.
Prof. Sarbia, der seine berufliche Laufbahn am Universitätsklinikum Düsseldorf begann und 2003 dem Ruf auf eine Professur für Pathologie an der Technischen Universität in München folgte, hat bereits im Dezember letzten Jahres seine Tätigkeit in beiden Häusern aufgenommen. "Im Mittelpunkt der jetzt vor mir liegenden Tätigkeit am Sana Klinikum Lichtenberg und am Unfallkrankenhaus Berlin wird die Sicherstellung und Weiterentwicklung einer qualitativ hochstehenden Patientenversorgung stehen", so Prof. Sarbia.
Das Sana Klinikum Lichtenberg gehört zur Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH, die Einrichtungen zur ambulanten, stationären und rehabilitativen Gesundheitsversorgung in Berlin und Brandenburg betreibt und deren Mehrheitsgesellschafter die Sana Kliniken GmbH & Co. KGaA, eine der führenden Klinikbetreiber Deutschlands, ist.
Das Unfallkrankenhaus Berlin, ukb, ist eines der modernsten Krankenhäuser Europas mit dem Unfallmedizinischen Schwerpunkt der Erstversorgung und Rekonstruktionschirurgie; es hat den Versorgungsauftrag für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Sonderbereiche sind die Zentren für Schwerbrand- und Rückenmarkverletzte sowie die Abteilung für Handverletzte mit bundesweitem Versorgungsauftrag. Die Rehabilitation erfolgt im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens.

Pressekontakt:
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