Pressemitteilungen 2005

18. August 2005

Knopflochchirurgie - Was kann sie leisten?
Dipl.-Med. Joachim Böttger
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, ukb

Die Knopflochchirurgie bzw. minimalinvasive Chirurgie ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten immer bedeutender in der Versorgung unserer Patienten geworden. Minimalinvasive Techniken setzen sich in fast allen Fachgebieten der operativen Medizin durch.

10. August 2005

Weiteres Opfer des Brandes in Moabit erlag ihren schweren Verletzungen

Bis heute Vormittag kämpften die Ärzte und das Pflegepersonal im Unfallkrankenhaus Berlin um das Leben einer Frau, die gestern nach einem Brand in Moabit schwerstverletzt eingeliefert wurde.

26. Mai 2005

Teleradiologie in Notfall- und Regelversorgung

Telemedizin, Telematik und Teleradiologie sind Schlagworte, die häufig verwendet werden, weil sie politisch gewollt sind. Theoretisch und inhaltlich spricht vieles für die Verbreitung dieser "Tele" - Anwendungen; praktisch sind aber noch nicht sehr viele Projekte umgesetzt. Anwendungen in der Bundeswehr, erste Telepathologieinstallationen und einige Teleradiologieanstrengungen, v.a. in Südwestdeutschland, können durchaus noch als Pilotprojekte bezeichnet werden.

24. Mai 2005

Unfallforschung - ein Beitrag zur Verhinderung von Verkehrsunfällen
Dr. med. Julia Seifert
Oberärztin der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, ukb

Im Jahr 2004 ereigneten sich auf deutschen Straßen 339.640 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. 5.862 Menschen verloren dabei ihr Leben und 440.613 wurden zum Teil schwer verletzt.
Die Universität Greifswald mit Einrichtung des Erwin-Payr-Lehrstuhls für Unfallchirurgie hat interdisziplinäre Unfallforschungsprojekte durchgeführt, u.a. mit dem Ziel, Präventionsmaßnahmen für Verkehrsunfälle zu entwickeln. Sind Straßenverkehrsunfälle in Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg und Berlin wirklich zu vermeiden?

18. Mai 2005

Vorsorgeuntersuchung beim Mann
Wann wird es ein Erfolg?

Seit Mitte der 90er Jahre ist die Prostatakarzinomerkrankung zur häufigsten bösartigen Krebskrankheit des Mannes geworden. Dies ging einher in den zurückliegenden 15 Jahren mit einer verstärkten Anwendung der PSA-Untersuchung (prostataspezifisches Antigen) im Rahmen der Prostatafrüherkennung. Kritiker dieses Bluttestes bemängeln, dass zwar die Anzahl der erkannten Karzinome zugenommen habe, die Todesfallrate bei Prostatakarzinomerkrankten jedoch noch nicht eindeutig rückläufig sei. Dies wird darauf zurückgeführt, dass bei einem Großteil der Betroffenen zwar ein Prostatakarzinom diagnostiziert wird, bei dem es sich jedoch vielfach um einen Tumor handeln soll, der auch im Alter nicht ausbricht. Viele Betroffene seien unnötig psychischen Belastungen sowie auch zum Teil einer unangenehmen weiteren Diagnostik oder Behandlung mit Nebenwirkungen durch operative oder strahlentherapeutische Maßnahmen ausgesetzt.

08. Mai 2005

Blutvergiftung - eine Geißel der Menschheit

Eine zunächst harmlose Verletzung der Haut kann ernste Folgen haben. Äußerlich ist vielleicht nicht viel zu sehen, aber Bakterien können in die Haut eindringen und eine Infektion hervorrufen. Eine derartige Entzündung kann zu einer Blutvergiftung führen und sich im gesamten Körper ausbreiten.

10. März 2005

Wespenstich - eine tödliche Gefahr!
Möglichkeiten der vorbeugenden Behandlung

Für ca. 5 Prozent der Deutschen kann ein Wespen- oder Bienenstich lebensbedrohlich sein. Das über den Stachel eindringende Gift kann einen allergischen Schock auslösen, der bis zum Atemstillstand und damit zum Tode führen kann.
Frau Dr. med. Vanessa Ronnenberg, Ärztin in der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde im ukb, wird erläutern, wann man von einer Insektengiftallergie spricht und wie diese Erkrankung im ukb behandelt wird.

23. Februar 2005

Walking - Nordic Walking
Gesundheitssport für jeden

Sechs Millionen Menschen in Deutschland sind bereits begeisterte "Walker." Der eine will sich fit halten, die andere möchte ein paar Pfunde loswerden und einige treffen so endlich ihre alten Bekannten wieder.

18. Februar 2005

Einladung für die Presse

Anlässlich der furchtbaren Umweltkatastrophe am 26. Dezember 2004 in Südasien haben 25 Jungen und Mädchen der Finow-Grundschule in Berlin-Schöneberg für die betroffenen Menschen gesammelt. Die Klassensprecher der 5. Klasse übergeben dem Oberarzt der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie des ukb, Dipl.-Med. Gerd Schröter, der gerade aus Sri Lanka zurückgekehrt ist, einen symbolischen Scheck. Durch Medienberichte in der vergangenen Woche über seinen Hilfseinsatz im Krisengebiet sind die Kinder auf die Idee gekommen, das Geld dem ukb anzuvertrauen.

10. Februar 2005

Korrekturen der Körperformen -
von der Fettabsaugung bis zur Brustvergrößerung

Falten, schlaffe Haut, zu kleine Brüste und Fettpolster - manchmal helfen gegen Schönheitsmakel weder Fitness noch Cremes noch Diäten.
Allerdings ist mit der plastisch-ästhetischen Chirurgie eine Veränderung möglich.
In Deutschland legen sich immer mehr Menschen unter das Skalpell.
Nur ein Facharzt für Plastische Chirurgie sollte diese Operationen durchführen.
Herr Priv.-Doz. Dr. med. Markus Küntscher wird operative Methoden erläutern und anhand von Bespielen Eingriffe erklären.

10. Februar 2005

Pressekonferenz: Unfallkrankenhaus Berlin am 10. Februar 2005

Das Unfallkrankenhaus Berlin fühlte und fühlt sich verpflichtet, den von der Naturkatastrophe in Südasien betroffenen Menschen zu helfen.
Vor rund 5 Wochen sind zwei Ärzte des ukb in die Krisengebiete geflogen. Mit dabei war Herr Dipl.-Med. Gerd Schröter, ein in der Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin erfahrener Oberarzt des ukb. Außerdem war ein weiterer Arzt des ukb, Herr Dr. Mühl-Benninghaus, Unfallchirurg, in Asien und versorgte ebenso verletzte Flutopfer.

03. Januar 2005

Humanitärer Einsatz
von Personal des ukb in Krisengebieten

Verschiedene Mitarbeiter des Unfallkrankenhauses Berlin (ukb) beteiligen sich an der medizinischen Hilfe in Krisengebieten dieser Welt.
Für Herrn Dipl.-Med. Gerd Schröter, ein in der Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin erfahrener Oberarzt des ukb, wird ein medizinischer Einsatz in Ampara, Sri Lanka, anders als geplant verlaufen. Ursprünglich sollte er in einem Team von Ärzten (INTERPLAST-GERMANY e.V.) Kinder wegen angeborener Fehlbildungen behandeln. Nun wird Herr Dipl.-Med. Schröter die von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen medizinisch versorgen.
 

Unfallkrankenhaus Berlin
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