Minimal-invasive Chirurgie

Minimal-invasive Operationen sind einer unserer Hauptschwerpunkte im Unfallkrankenhaus Berlin. Neben der entsprechenden hochqualifizierten Ausbildung der Ärzte und des Pflegepersonals halten wir auch die neueste Technik vor. Die laparoskopischen Operationssäle sind auf höchstem technischen Niveau ausgestattet. So werden 90 % aller Gallenblasenentfernungen im Unfallkrankenhaus Berlin minimal-invasiv durchgeführt.
Auch ein Großteil der Operationen am Dick- und Mastdarm, welche zu unserem Spezialgebiet gehören, erfolgt auf minimal-invasivem Wege. Alle weiteren Operationen, bei denen es sinnvoll erscheint, werden ebenfalls in der Schlüsselloch-Technik durchgeführt. Durch diese schonenden Operationsverfahren haben die Patienten weniger Schmerzen, können zügiger das Krankenhaus wieder verlassen; es treten weniger Komplikationen auf und die Arbeitsfähigkeit kann schneller wieder hergestellt werden.
Zum anderen ergeben sich auch deutliche kosmetische Vorteile für die Patienten im Vergleich zu konventionellen Operationen über einen Bauchschnitt. Als konsequente Weiterentwicklung der minimal-invasiven Chirurgie führen wir seit über einem Jahr Schlüsselloch-Operationen über nur einen Zugang im Bereich des Bauchnabels durch. Diese als "Single-Port-Operation" benannten Eingriffe führen dazu, dass man abschließend beim Patienten so gut wie keine Narben mehr erkennen kann. Dieses wird durch eine Schnittführung direkt im Bauchnabel gewährleistet. Aus diesem Grund bezeichnet man derartige Eingriffe auch als "fast-narbenfreie Chirurgie".
Zustand 1 Woche nach Single-Port-OP (Gallenblasenentfernung)
Zustand 1 Woche nach Single-Port-OP (Gallenblasenentfernung)
Diese Operationen bieten wir bei geeigneten Patienten mit Gallenblasenleiden, Entzündungen des Wurmfortsatzes, unklaren abdominellen Beschwerden, Leistenbrüchen als auch in modifizierter Form bei Dickdarm-Operationen an.
 

Leistungsmerkmale

-  Entfernung der Gallenblase (Steinleiden, Entzündung, Polypen)
- Entfernung des Wurmfortsatzes (bei Appendizitis, Mukozele)
-  Entfernung erkrankter Darmabschnitte (Tumore, Divertikulitis)
- Fundoplikatio und Hiatoplastik (Refluxerkrankung, Zwerchfellbrüche)
- Leisten-,  Narben- und Nabelbrüche (z. B. TAPP, lap. IPOM)
- Lösen von Verwachsungen (lap. Adhäsiolyse)
- Spiegelung des Brustkorbs (Thorakoskopie), fast narbenfreie minimal-invasive Eingriffe bei ausgewählten Patienten (Operationen über einen nur etwa 2 cm langen Zugang im Bereich des Bauchnabels
 

Unfallkrankenhaus Berlin
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Warener Str. 7
12683 Berlin
 
   Drucken      (c) 2012 Alle Rechte sind dem Unfallkrankenhaus Berlin vorbehalten