Magnetresonanztomographie (MRT)
Das offene MRT ist fast von allen Seiten zugänglich, bringt den Patienten zusätzlichen Komfort und mindert Untersuchungsängste. Im Vergleich zu den Tunnelsystemen bietet das Gerät viel Platz, eine Alternative für Patienten mit Übergewicht und Platzangst. Angehörige können während der Untersuchung den Patienten begleiten. Zusätzlich schafft die Lichtinstallation mit warmer Beleuchtung und Landschaftsprojektionen Wohlbehagen und lenkt von der ungewohnten Situation ab.Einen Schwerpunkt bilden Erkrankungen des muskuloskelettalen Systems einschließlich MR-arthrographischer Untersuchungen. Die neue Technik ermöglicht Bewegungsstudien von Gelenken und der Wirbelsäule. Einen anderen Schwerpunkt bildet die Diagnostik von Herz und Gefäßerkrankungen. In enger Kooperation mit den Kardiologen der Klinik für Innere Medizin des ukb gelingt eine nichtinvasive Diagnostik des Herzens mit allen derzeit verfügbaren Möglichkeiten: Narbenimaging, Streßperfusion, Blutfluss- und Shuntmessungen sowie die Volumetrie des Herzen und morphologische Abbildung von Herzfehlern, Entzündungen und Tumoren. Mit Hilfe der MR-Angiographie können im ukb die hirnversorgenden Arterien, die Gefäße des Thorax und Abdomen sowie der Becken-Bein-Arterien ohne invasive Kathetertechnik untersucht werden.
Weiterhin ergibt sich aus der engen Kooperation mit den Fachdisziplinen Neurologie, Neurochirurgie, HNO und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie eine umfangreiche neuroradiologische Untersuchungspalette. Das Untersuchungsspektrum schließt weiterhin Erkrankungen des Beckenbodens ein.
Unfallkrankenhaus Berlin
Institut für Radiologie
Warener Str. 712683 Berlin