Konventionelles Röntgen

In den Röntgenkassetten befinden sich keine herkömmlichen Film-Folien-Systeme, sondern Leuchtstoffspeicherfolien, die nach Exposition mittels Laser ausgelesen werden. Die so gewonnene Information ermöglicht die Berechnung eines digitalen Röntgenbildes über verschiedene Nachverarbeitungsschritte. Der Vorteil gegenüber herkömmlichen Verfahren liegt in der umfangreichen Bildnachverarbeitungsmöglichkeit. Diese Technik ist insofern mit einer Senkung der Strahlenexposition verbunden, als Wiederholungsaufnahmen in der Regel nicht mehr vorkommen. Das Spektrum der Methode umfasst alle herkömmlichen Röntgenaufnahmen, wie z. B. Thorax, Skelett, Abdomen und i.v. Urogramme sowie Spezialaufnahmen, wie z. B. Orthopantomographien für den Mund-Kiefer-Gesichtschirurgischen Bereich. Da die Bildspeicherung digital erfolgt, werden nur im Ausnahmefall für die Übermittlung an weiterbehandelnde Ärzte Röntgenfilme mittels Laserprinter erstellt bzw. CD`s gebrannt. Seit 2006 haben wir das erste vollständig digitale Röntgengerät ohne die zuvor beschriebenen Kassetten im Einsatz. Dieser sogenannte Digitaldiagnost ermöglicht es, das digitale Röntgenbild sofort nach Exposition in digitaler Form im Archiv zu betrachten. Dies geschieht über Flachdetektoren im Röntgentisch bzw. am Wandstativ. Auch diese Technik erzeugt qualitativ sehr hochwertige Bilder bei geringer Strahlenexposition.
 

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