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Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Das Aufgabengebiet der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie spannt einen Bogen von der Versorgung Unfallverletzter über die Gelenkersatzchirurgie bis zur Rehabilitation. Das komplette Leistungsspektrum der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie, Hinweise zu unseren Spezialsprechstunden und Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten finden Sie auf den folgenden Seiten. Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie ist zuständig für:
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die Erstversorgung der Patienten im Rahmen der präklinischen Versorgung am Boden, in der Luft (Intensiv-Transport-Hubschrauber, ITH) und anschließend in der zentralen Rettungsstelle mit interdisziplinärer Aufnahmestation
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insgesamt 110 stationär zu behandelnde Patienten des aseptischen Bereiches, einer Spezialstation für Patienten mit posttraumatischer oder postoperativer Osteomyelitis und der Intermediate Care bzw. chirurgischen Wachstation
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die Weiterbehandlung mit dem Bereich der Physikalischen Therapie und Rehabilitation. Weiterhin bieten wir Spezialsprechstunden mit einer Sondersprechstunde für Patienten mit Gliedmassenverlusten an
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den Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung im Rahmen der durchgangsärztlichen Versorgung, die Gutachtenerstellung, die Koordination des Sammelberufshelferverfahrens und die berufsgenossenschaftliche Forschung
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die Koordination verschiedener Partnerschaften, so der Zusammenarbeit mit der Abteilung für Unfallchirurgie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und der Unfallbehandlungsstelle der Berufsgenossenschaften in der Hildegardstrasse in Berlin
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Leistungsspektrum
Rettungswesen
Die unfallchirurgische Klinik ist für die Versorgung schwerer Verletzungen in der vorklinischen und klinischen Phase zuständig. Vor diesem Hintergrund besitzt das Rettungswesen für die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie eine besondere Bedeutung. Die Rettungsstelle stellt mit dem Schockraum zur Primärversorgung und Behandlung Schwerstverletzter den Mittelpunkt des Krankenhauses dar.
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Leistungsspektrum
OP und Station
In der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie werden jährlich mehr als 3.800 akute und wiederherstellende Eingriffe durchgeführt. Operationen zur Versorgung von Knochenbrüchen werden mit modernsten Implantaten (Marknägeln, Platten, kanülierten Schrauben, externen Fixateuren) in möglichst gering-invasiver Technik vorgenommen. Einen besonders anspruchsvollen Anteil in unserem operativen Spektrum stellt die traumatische und rekonstruktive Wirbelsäulen- und Beckenchirurgie dar. Auch werden Verletzungen des Brust- und Bauchraumes operativ versorgt. Die Weiterbehandlung erfolgt in 110 stationären Betten verteilt auf 6 Stationen.
Die Station G1 ermöglicht nachts die Neuaufnahme von nicht intensiv- und operationspflichtigen Patienten, um ab 20.00 Uhr die Nachtruhe der Patienten auf den peripheren Normalstationen nicht zu stören. Bis 9.00 Uhr am Folgetag werden die Patienten dann auf diese Stationen verlegt, oder sie werden bei gebessertem Befinden in die vertragsärztliche Versorgung entlassen. Aufgrund der räumlichen Nähe zu dem Trakt für ambulante Operationen werden dort behandelte Patienten auf der Station G1 betreut, so dass sich im Tagesbetrieb ein komfortabler Regelablauf ergibt: Der Patient kommt zu Fuss in den Ambulanz-OP-Bereich. Er zieht sich selbständig oder mit Hilfe um. Nach der Operation erfolgt die Betreuung im Aufwachraum durch die Mitarbeiter der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Für die nächsten Stunden verbleibt der Patient dann auf der Station G1, wo fachchirurgisch und fachpflegerisch darauf geachtet wird, dass die postoperativen Verbände gut sitzen, die Narkose- und Schmerzmittel gut vertragen wurden und der Patient nach einigen Stunden sicher wieder die Klinik verlassen kann.
Eine Intermediate Care-Station mit 12 Betten ermöglicht eine intensivmedizinische Überwachung der Patienten.
Die technische Ausstattung entspricht dem Niveau der Intensivstationen, die im ukb durch die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie geleitet werden. Diese Station wird durch Unfallchirurgen mit intensivmedizinischer Erfahrung im Schichtdienst betrieben, so dass rund um die Uhr kompetente ärztliche Versorgung gewährleistet ist. Die räumliche Verzahnung mit dem Zentrum für Schwerbrandverletzte ermöglicht im Katastrophenfall eine Ausweitung der Kapazität auf bis zu 20 Betten für Schwerbrandverletzte.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Behandlung hartnäckiger Knochen- und Gelenkinfektionen. Markraumbohrungen, die Entfernung entzündlich veränderter Knochen- und Weichteilsegmente, programmierte operative Revisionen, lokale und freie Lappenplastiken zur Defektdeckung und Spalt- oder Vollhauttransplantationen kommen zur Anwendung. In der Septischen Station D3 stehen 36 Betten für Patienten mit den zumeist bakteriell besiedelten Wunden zur Verfügung. Hier erfolgen wie an den anderen Berufsgenossenschaftlichen Kliniken aufwändige Rekonstruktionen zur Beruhigung, wenn irgend möglich zur Sanierung osteomyelitischer Herde und zur Wiederherstellung der Funktion des betroffenen Skelettabschnittes. Zeitweise verkürzte Extremitäten können anschließend zur Wiederherstellung der Länge über verschiedene Fixateur-Systeme (z. B. Ilizarov) behandelt werden. Auch Patienten mit infizierten Gelenkendoprothesen oder mit Problemkeimen werden hier behandelt. Die Möglichkeit der Unterbringung in Einbettzimmern mit separater Nasszelle gestattet die vorgeschriebene Isolierung bei akzeptablem Komfort für den Patienten.
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| Monitor des Navigationssystems |
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Leistungsspektrum
Computer Assisted Surgery
Die computerassistierte Chirurgie ermöglicht eine Vielzahl von Anwendungen in der Unfallchirurgie mit einer höheren Präzision und einer deutlich reduzierten Strahlenexposition von Patient und Operateur. In der Unfallchirurgie kommen Navigationsverfahren bei Operationen an der Wirbelsäule, am Becken und bei der Stabilisierung von Brüchen der langen Röhrenknochen zur Anwendung. Es lassen sich so Operationen am Computer planen und durch eine Infrarotkamera im Operationssaal in Echtzeit Instrumente oder Implantate wie z.B. Schrauben in Bezug auf die Lage des Patienten anzeigen. Die Behandlung von Gelenkfrakturen wird wird mittels intraoperativer 3-D-Darstellung mit Bildwandlern unterstützt.
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Leistungsspektrum
Weiterbehandlung
Die Abteilung für Physikalische Therapie und Rehabilitation behandelt Unfallopfer noch weit über den stationären Aufenthalt hinaus. Ziel ist die Wiedererlangung der verlorenen Funktionen. Zu diesem Zweck steht ein modernes Rehabilitationszentrum zur Verfügung, in dem neben allgemeinen rehabilitativen Maßnahmen auch Übungen an nachgebildeten Arbeitsplätzen möglich sind. Die Abteilung ist zur Durchführung der erweiterten ambulanten Physiotherapie im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung zugelassen.
Besondere Therapieformen haben derartigen Anklang gefunden, dass Fortbildungsveranstaltungen mit Teilnehmern aus dem gesamten Bundesgebiet im ukb durchgeführt werden, so für den Bereich der Vojta-Therapie, der manuellen Therapie und der speziellen Logopädie. Der leitende Arzt kann Assistenzärzte für zwei Jahre auf dem Weg zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie und Rehabilitation weiterbilden.
In verschiedenen Spezialsprechstunden für Hüft-, Knie- und Schulterverletzungen werden Patienten ambulant behandelt oder wiederherstellende Eingriffe geplant. An jedem dritten Mittwoch im Monat werden Patienten der Bundesländer Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern mit Gliedmassenamputationen untersucht. Das Ärzteteam wird ergänzt durch erfahrene Orthopädietechniker, Prothesenbauer, Werkstoffkundler und Krankengymnasten. So erfolgt eine kompetente Untersuchung mit sofortiger Empfehlung gegenüber den Kostenträgern, den Beratenden Ärzten der einzelnen Berufsgenossenschaften oder den behandelnden Durchgangsärzten. Eine Sondersprechstunde für Knocheninfektionen und eine Sportunfallsprechstunde vervollständigen dieses Beratungs- bzw. Behandlungsangebot. Mit der Unfallbehandlungsstelle Berlin besteht eine enge Kooperation in dem Bereich der ambulanten Weiterversorgung.
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| Sprechstunden | | | |
| D-Arztsprechstunde und Reha-Management | täglich | 08.30 - 15.00 Uhr | Tel. 030/5681-3069 |
| Privatsprechstunde | Montag | 09.30 - 12.00 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Schultersprechstunde | Montag | 10.30 - 12.30 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Sprechstunde ambulantes Operieren, Indikationssprechstunde, Metallentfernungen | Dienstag | 09.00 - 11.00 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
Osteomyelitissprechstunde
(Knochen- und Gelenkinfektion) | Mittwoch | 10.00 - 14.30 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Fußsprechstunde | Mittwoch | 09.00 - 10.00 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Prothesensprechstunde | 1. Mittwoch des Monats | 09.00 - 15.00 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Knorpelsprechstunde | Donnerstag | 11.00 - 13.00 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Endoprothesensprechstunde | Donnerstag | 13.00 - 14.30 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
| Osteosynthesesprechstunde | Donnerstag | 11.00 - 14.30 Uhr | Tel. 030/5681-3007 |
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| 13. März 2010 | 20:43 Uhr |
Unfallkrankenhaus Berlin
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Warener Str. 7 12683 Berlin
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Stellvertretender Klinikdirektor
Prof. Dr. med. Michael Wich
Tel. 030/5681-3008 Fax 030/5681-3003 michael.wich@ukb.de
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Leitender Oberarzt
Dr. med. Dirk Casper
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Leitende Oberärztin
Priv.-Doz. Dr. med. Julia Seifert
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Oberarzt
Dr. med. Peter Heumann
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Leitender Oberarzt Rettungswesen
Dr. med. Jörg Beneker
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Oberarzt
Priv.-Doz. Dr. med. Gerrit Matthes
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Oberarzt
Dr. med. Michael Metzner
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Oberarzt
Dr. med. Sten Artz
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Sekretariat der
Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie
Burga Bormann
Tel. 030/5681-3002 Fax 030/5681-3003 burga.bormann@ukb.de
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Station D1 / Station D2
Pflegeleitung
Babette Jacobus
Tel. 030/5681-2413 (Station D1) Tel. 030/5681-2423 (Station D2) babette.jacobus@ukb.de
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Epro Tec GmbH
Brebacher Weg 15, Haus 29 12683 Berlin Tel. 030/5681-220 Fax 030/5681-2233
Die EproTec GmbH ist eine Orthopädietechnikwerkstatt unweit des Unfallkrankenhauses Berlin. Sie ist spezialisiert auf individuelle orthopädietechnische Versorgungskonzepte auf höchstem Niveau; insbesondere auf den exoprothetischen Ersatz. Sie stellt orthopädische Heil- und Hilfsmittel aller Art her.
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