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Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation
In der Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation werden Patienten mit einem breiten Spektrum der Erkrankungen des Nervensystems behandelt. Hierzu gehören Erkrankungen der peripheren Nerven in Folge von Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Verletzungen oder auch Reizungen der Nervenwurzeln, beispielsweise durch Bandscheibenvorfälle. Weiterhin Erkrankungen des Rückenmarkes oder des Gehirns durch Entzündungen, Durchblutungsstörungen, Tumoren, Verletzungen etc. Im Verbund des ukb stellen natürlich neurotraumatologische Problemstellungen einen wichtigen Schwerpunkt dar. In diesem Zusammenhang wird rund um die Uhr die Mitarbeit eines Neurologen in der Rettungsstelle gewährleistet. Schwerstgeschädigte Patienten können im unmittelbaren Anschluss an die Akutversorgung in unserem Bereich Neurologische Frührehabilitation einer interdisziplinären Komplexbehandlung durch Ärzte, Neuropsychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden zugeführt werden.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit akuten Durchblutungsstörungen des Gehirns (Schlaganfällen). Hierzu betreiben wir eine Spezialstation (Stroke Unit). Sie gewährleistet 24 Stunden die sofortige und möglichst frühzeitige Behandlung von Schlaganfallpatienten mit den modernsten diagnostischen und therapeutischen Methoden in interdisziplinärer Zusammenarbeit von Neurologen, Internisten, Radiologen, ggf. Neurochirurgen oder Gefäßchirurgen.
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Leistungsspektrum
Stroke Unit
Ausgehend von langjährigen Erfahrungen in der neurologischen Intensivmedizin und auf der Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Schlaganfalltherapie erfolgt in der Spezialstation für die Behandlung von Schlaganfallpatienten, die sogenannte Stroke Unit, die Versorgung von Akutpatienten. 2002 hat die Deutsche Schlaganfallhilfe e.V. der Spezialstation des ukb das Zertifikat “Überregionale Stroke Unit” verliehen. Das dokumentiert eine 24stündige ärztliche Präsenz unter Leitung eines in der Schlaganfallbehandlung wissenschaftlich ausgewiesenen und intensivmedizinisch erfahrenen Neurologen. Versierte Internisten mit speziellen Kenntnissen auf dem Gebiet der Herz- und Kreislauferkrankungen stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Entscheidend für die Behandlungsstrategie ist die möglichst schnelle Krankenhauseinweisung nach Beginn der Schlaganfallsymptome und die frühzeitige interdisziplinäre Diagnostik nach Vorstellung des Patienten in der Rettungsstelle. Nach dem derzeitigen Stand des medizinischen Wissens kann eine systemische Lysetherapie das Risiko einer schweren Hirnschädigung durch den Schlaganfall verringern, sofern diese innerhalb der ersten drei Stunden erfolgt. Auch wenn eine Lysetherapie nicht möglich ist, z.B. weil bestimmte Risikofaktoren diese nicht zulassen, oder weil der Zeitrahmen bis zur Vorstellung überschritten wurde, kann durch die intensive Therapie im Rahmen eines konservativen Stroke-Managements das Risiko von Komplikationen deutlich verringert und das Behandlungsergebnis verbessert werden. Rehabilitative Fördermaßnahmen werden sofort eingeleitet, Nervenzellen die durch den Schlaganfall nicht zerstört, sondern nur geschädigt wurden werden so in die Lage versetzt, sich bei möglichst idealen Verhältnissen zu regenerieren. Nach ca. ein bis drei Tagen erfolgt die weitere Versorgung der Patienten auf der neurologischen Normalstation oder in der Frührehabilitation.
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Leistungsspektrum
Frührehabilitation
Unser Behandlungsansatz einer sofortigen, komplexen, integrierten Therapie von Patienten mit schwersten Schädigungen des Nervensystems ergibt sich aus einer fachspezifischen Intensivtherapie. Die Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation beschäftigt sich mit der Therapie schwerst am Nervensystem geschädigter Patienten bis hin zum apallischen Syndrom. Es wird dabei stets ein interdisziplinär-integratives therapeutisch-rehabilitatives Prinzip verfolgt. Ärzte, Pflegepersonal, qualifizierte Physiotherapeuten, diagnostisch und therapeutisch qualifizierte Neuropsychologen, Ergotherapeuten und Logopäden stehen diesen Patienten zur Verfügung. Für die Reha-Phase B stehen 10 Intermediate Care-Behandlungsplätze Betten zur Verfügung. Zusätzlich verfügen wir über 3 neurologische Intensivtherapiebetten mit Dauerbeatmungsmöglichkeit im Verbund der interdisziplinären Intensivtherapie des ukb. Auf der Stationsebene befinden sich Therapie-Räume für Physiotherapie und Ergotherapie für Patienten, die nicht am Bett behandelt werden müssen. Weiterhin befinden sich im Haus Behandlungsräume der Physiotherapie und Ergotherapie. Den Patienten stehen auch die ausgezeichneten physikalisch-physiotherapeutischen Kapazitäten des ukb zur Verfügung. Weitere Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten bieten der FB Neuropsychologie mit einer vom Kuratorium ZNS gestifteten Computer-Anlage, für die besonders wichtige Aufgabe der Aktivierung und des neuropsychologischen Trainings.
Therapie-Prinzip Es wird ein teamorientiertes komplexintegratives Therapieprinzip praktiziert. Wöchentliche multiprofessionelle Team-Beratungen dienen der Formulierung aktueller und mittelfristiger Rehabilitationsziele, der Abstimmung der Rehabilitationspotentiale, der Therapiepläne sowie der Absprache und Einleitung notwendiger sozialer Maßnahmen durch die Sozialarbeiterinnen. Der Therapieprozess wird durch Barthel-Index und FIM evaluiert.
Therapie-Einheiten pro Patient und Tag:
Zusätzlich (oder anstatt Neuropsychologie/Ergotherapie) ggf. basale Stimulation durch Ergotherapeutin oder Mitarbeitern des Pflegedienstes, oro-faziale Therapie inklusive Schlucktraining durch Logopädin.
Patientenaufnahme und Weiterbehandlung Patienten werden aus Berliner Krankenhäusern, aber auch aus überregionalen Krankenhäusern übernommen. Beim Erreichen der AHB-Fähigkeit wird die Weiterbetreuung in Rehabilitationskliniken über den Sozialdienst arrangiert. Der Sozialdienst bereitet in Absprache mit den Angehörigen ebenfalls im Falle ausgeschöpften Reha-Potentials die weitere Pflege im häuslichen Bereich oder in einer Pflegeeinrichtung vor.
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Leistungsspektrum
Neurologische Akutbehandlung
In der Klinik für Neurologie des Unfallkrankenhauses Berlin stehen derzeit insgesamt 70 Betten für die Behandlung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen zur Verfügung. Es handelt sich hier um Krankheiten die durch eine Schädigung oder Funktionsstörung des Nervensystems oder der Muskulatur verursacht werden. Zum Nervensystem gehören das Gehirn, das Rückenmark, und die peripheren Nervenbahnen die zu den Armen und Beinen aber auch zu den inneren Organen ziehen. Eine gestörte Funktion der genannten Nervenstrukturen kann sich durch eine Kraftminderung oder Lähmung äußern, häufig kommt es auch zu Störungen der Sinneswahrnehmungen (Sehstörungen, Störungen des Tastsinnes u.s.w.), zu Störungen der Bewegungssteuerung wie es z.B. beim Parkinson-Syndrom der Fall ist. Bei diffusen, oftmals entzündlichen oder degenerativen Hirnerkrankungen können Bewusstseinsstörungen oder Störungen der Gedächtnisfunktionen vorkommen. Je nach der Art und Schwere der neurologischen Erkrankung erfolgt die Behandlung auf der Akutstation, der Schlaganfall-Spezialstation (Stroke Unit) oder im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation. Inhalte der täglichen klinischen Arbeit für das Team aus Neurologen, Neuropsychologen, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Krankenschwestern und -pflegern stellen Erkrankungen wie Schlaganfälle, Anfallserkrankungen (Epilepsien), Nervenverletzungen durch Unfälle, Kopfschmerzerkrankungen wie die Migräne, Neuralgien und entzündliche Prozesse im Bereich des Gehirns, des Rückenmarkes und des peripheren Nervensystems dar. Zu den bekannteren neurologischen Systemerkrankungen gehören unter anderem die Multiple Sklerose oder die Parkinsonsche Erkrankung. Die stationäre Therapie erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kollegen, die auch häufig die Einweisung ins Krankenhaus veranlassen und organisieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Neurologie im ukb ist die rund um die Uhr gewährleistete Mitarbeit eines erfahrenen Kollegen in der Rettungsstelle. Bei vielen Unfällen kommt es zur Verletzung von Nervenstrukturen, häufig ist die neurologische Untersuchung ein wesentlicher Bestandteil für die Planung der weiteren Diagnostik und Therapie bei diesen Patienten. Darüber hinaus besteht über die Rettungsstelle die Möglichkeit bei akuten neurologischen Erkrankungen wie z.B. Schlaganfällen oder Hirnhautentzündungen die sofortige, fachlich kompetente Behandlung einzuleiten.
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| Ultraschalluntersuchung der Halsarterien |
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| Sprechstunden | | | |
| Privatsprechstunde | Mittwoch | 13.00 - 16.00 Uhr | Tel. 030/5681-4401 |
| Neurologische Konsultation im Rahmen der D-Arztsprechstunde | nach Vereinbarung | nach Vereinbarung | |
Konsultations-Zentrum Schlaganfall (für Ärzte):
multidisziplinäre Fall- resp. Problemdiskussion
mit Team aus Neurologen, Neuroradiologen, Kardiologen, Gefäßchirurgen | Jeden ersten Mittwoch
im Monat | 15.00 Uhr | Tel. 030/5681-4401 |
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| 02. September 2010 | 21:56 Uhr |
Unfallkrankenhaus Berlin
Klinik für Neurologie mit Stroke Unit und Frührehabilitation
Warener Str. 7 12683 Berlin
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Stellvertretender Klinikdirektor
Oberarzt Dr. med.
Frank Koalick
Tel. 030/5681-4401 Fax 030/5681-4403 frank.koalick@ukb.de
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