Das Aufgabengebiet der Klinik für Innere Medizin beinhaltet die Diagnostik und Therapie aller internistischen Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen. Akute und lebensbedrohliche Erkrankungen wie kardiogener Schock, Herz-Kreislaufstillstand und Herzinfarkt werden unverzüglich einer optimalen interventionellen Versorgung zugeführt; zwei Herz-Lungenmaschinen und eine intraaortorale Ballonpumpe sichern den Behandlungserfolg. In der apparativ hochmodern ausgestatteten Funktionsdiagnostik kommen alle nicht invasiven Verfahren zur Messung der Herz- und Lungenfunktion, sowie zur Untersuchung der Blutgefäße zum Einsatz. Zwei Herzkatheterlabore stehen permanent zur Behandlung von akuten Herzinfarkten, Koronarerkrankungen, Herzfehlern und Herzversagen zur Verfügung. Außerdem besitzt die Klinik für Innere Medizin eine modern ausgestattete Funktionsdiagnostik, eine Gastroenterologie-Abteilung und einen elektrophysiologischen Messplatz mit der Möglichkeit zur Ablationstherapie.
Einführung
Der Schwerpunkt der Klinik für Innere Medizin liegt im Bereich der kardiovaskulären Erkrankungen und internistischen Akutmedizin. Es werden sämtliche Verfahren der invasiven Kardiologie und Endoskopie angeboten. Pro Jahr werden ca. 11000 Patienten in der Rettungsstelle und ca. 4200 Patienten stationär behandelt. Spezialambulanzen gewährleisten eine hohe Versorgungsqualität bei seltenen und schwerwiegenden Krankeitsbildern. Die Stationen umfassen 72 Betten, davon 18 mit Monitorkapazität. Schwerstkranke werden auf den interdisziplinären Intensivstationen behandelt.Invasive Kardiologie
Die Klinik für Innere Medizin deckt das gesamte Spektrum der invasiv-interventionellen Kardiologie ab. Ca 15% der Herzinfarkte im Raum Berlin werden in unserer Klink behandelt. Für Hochrisikoeingriffe verfügt die Klinik über die Option einer Herz-Lungen Maschine. Moderne Entwicklungen der interventionellen Therapie kardialer Erkrankungen, insbesondere der Aorten- und Mitralklappe, der koronaren Herzkrankheit sowie der Herzsscheidewand werden aktiv vorangetrieben und wissenschaftlich im Rahmen von Studien begleitet.Elektrophysiologie/Rhythmologie
Der Arbeitsbereich Rhythmologie bietet das gesamte Spektrum zur Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen an. Schwerpunkte sind neben der invasiven elektrophysiologischen Diagnostik die Ablationstherapie von Tachykardien sowie von Vorhofflimmern und -flattern. Des Weiteren nimmt die Therapie mit Automatischen Internen Cardioverter/Defibrillator (AICD) Systemen, Herzschrittmachern sowie die kardiale Resynchronisationstherapie (CRT) einen wichtigen Stellenwert ein. Die Patienten werden in der Rhythmusambulanz nachbetreut.Ambulanzen und Funktionsdiagnostik
In Ambulanzen werden Patienten mit schwerwiegenden und seltenen Erkrankungen behandelt. Auf den Gebieten der Pulmonalen Hypertonie, der Herzrhythmusstörungen, der Herzinsuffizienz, Klappenerkrankungen, und der Herzscheidewanddefekte werden Patienten oftmals über Jahre betreut. Die Funktionsdiagnostik mit sämtlichen nichtinvasiven kardiologischen (incl. 3D-Echokardiographie und Spiroergometrie) und endoskopischen Verfahren (incl. Bronchoskopie und ERCP) steht Patienten und Versicherten der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zur Verfügung.Wissenschaft/Publikationen, Integrierte Versorgung, Aus- und Weiterbildung und Kooperationen
Die Klinik für Innere Medizin nimmt aktiv an klinischen Studien teil. Im Rahmen der Integrierten Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz bestehen enge Kooperationen mit den Gesundheitskassen. Als akademisches Lehrkrankenhaus der Charité Universitätsmedizin Berlin werden kommende Generationen von ÄrztInnen am Krankenbett augebildet. Der Direktor der Klinik besitzt Weiterbildungsermächtigungen für das Fachgebiet Innere Medizin und Kardiologie. Mit kooperierenden Kliniken besteht ein etabliertes Rotationssystem für die Weiterbildung der Assistentinnen.Unfallkrankenhaus Berlin
Klinik für Innere Medizin
Warener Str. 712683 Berlin
Direktor der Klinik für Innere Medizin / Kardiologie
Dr. med. Leonhard Bruch
Fax 030/5681-3603
leonhard.bruch@ukb.de
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