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Institut für Pathologie
Im Institut für Pathologie werden jährlich Gewebeproben von mehr als 6000 Patienten pathologisch-anatomisch begutachtet. Die Operationspräparate (einschließlich Schnellschnittuntersuchungen), Probebiopsien, Stanzzylinder, Körperflüssigkeiten und Punktionsmaterialien stammen von Patienten aller im ukb vertretenen Fachdisziplinen und von Patienten externer Einrichtungen. Im Rahmen der internen Qualitätssicherung werden im Institut für Pathologie jährlich etwa 100 Obduktionen durchgeführt. Ferner gehören Begutachtungen im Auftrage der Gewerblichen Berufsgenossenschaften zu unseren regelmäßigen Aufgaben. Die Pathologie beteiligt sich maßgeblich an den individuellen Fallbesprechungen im Rahmen der „hämatologisch-onkologischen Visite“ der Klinik für Innere Medizin und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie.
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| Lichtmikroskop mit Digitalkamera und Darstellung des mikroskopischen Präparates auf dem Monitor |
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| Anfertigung von Gewebsschnitten |
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Die im Institut für Pathologie durchgeführten Untersuchungen von Gewebeproben erfolgen mit dem Ziel der Beschreibung, der Dokumentation und der differential-diagnostischen Einordnung zellulärer und geweblicher Veränderungen bei verschiedenen tumorösen, entzündlichen und degenerativen Erkrankungen. Dazu werden Operationspräparate makroskopisch begutachtet und ggf. nach fotografischer Dokumentation gezielt Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung entnommen. Von intraoperativ entnommenen Gewebeproben können innerhalb weniger Minuten Gefrierschnitte angefertigt werden, welche eine für den Fortgang der Operation wichtige diagnostische Einordnung erlauben. Neben einem weiten Spektrum von Gewebsfärbeverfahren stellt insbesondere die Immunhistologie ein wichtiges Diagnoseverfahren bei der diagnostischen Eingrenzung von problematischen Fällen dar. Insgesamt sind im immunhistologischen Labor des Instituts für Pathologie 97 verschiedene Antikörper zur Abklärung diagnostischer Fragestellungen etabliert.
Darüber hinaus steht ein molekularpathologisches Labor zur Verfügung, das unter anderem mit Hilfe der Polymerasekettenreaktion und der in situ-Hybridisierung Veränderungen im Erbgut nachweisen kann, die für die Einordnung und Beurteilung spezieller Krankheitsbilder von Bedeutung sind.
Im Rahmen einer Kooperation mit dem Institut für Pathologie des Sana-Klinikums Lichtenberg besteht eine dauerhafte telepathologische Verbindung zur Konsultation von besonders problematischen Fällen.
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| 13. März 2010 | 20:44 Uhr |
Unfallkrankenhaus Berlin
Institut für Pathologie
Warener Str. 7 12683 Berlin
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