Hernienchirurgie
Ein wichtiger Schwerpunkt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie ist die Behandlung sämtlicher, im Bereich des Bauchraumes auftretender Brüche. Hier an erster Stelle zu nennen sind natürlich die Leistenbrüche, diese werden im Unfallkrankenhaus Berlin in über 80 % der Fälle minimal-invasiv (nach TAPP) operiert.Das bedeutet, dass sich Patienten frühestmöglich körperlich wieder belasten können, kaum sichtbare Narben haben und deutlich weniger Schmerzmittel benötigen.
Des Weiteren behandeln wir aber auch ausgedehnte Brüche der vorderen Bauchwand nach vorangegangenen Operationen. Diese Brüche werden als Narbenhernien bezeichnet. Diesbezüglich nutzen wir neueste innovative Behandlungskonzepte, um diese schon häufig in anderen Kliniken vorbehandelten Patienten einer abschließenden suffizienten Therapie zuzuführen. Hierbei setzen wir zunehmend biologische Netzimplantate ein, um einen stabilen Bauchdeckenersatz bei großen Defekten gewährleisten zu können.
Ein wichtiger Schwerpunkt ist die Versorgung von Narbenhernien über die Schlüsselloch-Methode. Damit können Wundinfektionen vermieden und das kosmetische Ergebnis für den Patienten günstiger gestaltet werden.
Im Bereich der Hernienchirurgie ist natürlich die Versorgung von Zwerchfellhernien bei bestehender gastro-ösophagealer Refluxkrankheit ein wichtiger Aspekt. Es erfolgt neben einer Rekonstruktion des Mageneinganges - der "Fundiplicatio", ein sicherer Verschluß der Bruchlücke (Naht/ Netzeinlage), um den refluxgeplagten Patienten dauerhaft von seinem Leiden zu befreien.
Unfallkrankenhaus Berlin
Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie
Warener Str. 712683 Berlin