Bildspeicherung und Bildbetrachtung
Das Bildarchiv hat die Aufgabe, alle entstehenden medizinischen Aufnahmen entgegen zunehmen, sicher zu speichern und immer abrufbar zu halten. Um den Bildaustausch mit verschiedenen Geräten (Ultraschall, CT, MRT, ...) von eventuell verschiedenen Herstellern zu ermöglichen, wird für die Bildkommunikation und ‑speicherung der sogenannte DICOM- Standard genutzt. Von den vielen Vorteilen der Bildablage in einem digitalen Bildarchiv gegenüber der Filmnutzung sind die ständige Verfügbarkeit der Bilder an allen Computern des Unfallkrankenhauses sowie der geringe Raumbedarf für die Bildablage hervorzuheben. Die Untersuchungen der letzten 10 Jahre finden in weniger als einem Kubikmeter Platz.
Die zentral gespeicherten Aufnahmen werden durch die Ärzte der Radiologie an diagnostischen Arbeitstationen mit speziellen Befundungsmonitoren beurteilt und befundet. Über eine Internet Explorer basierte Bildverteilung können die Ärzte der klinischen Fachrichtungen an jedem Computer des ukb die Bilder ihrer Patienten sowie die dazu angefertigten Befunde einsehen.
Die klinisch wichtigen Fälle werden mehrfach täglich den ärztlichen Kollegen der anderen Fachrichtungen vorgestellt und die Befunde mit ihnen diskutiert. Dazu wurde ein Raum mit spezieller Projektionstechnik ausgestattet.
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