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Gruppenbild des Teams der Psychotraumatologie

Psychotraumatologie

Schwere Unfallereignisse stellen große Anforderungen an die Auseinandersetzung mit körperlichen Veränderungen und deren Folgen. Darüber hinaus kann ein Unfall selbst eine psychische Traumatisierung verursachen. Man geht davon aus, dass etwa jedes vierte Unfallopfer unter einer psychischen Folgestörung leidet. Eine starke psychische Belastung kann die körperliche Heilung beeinträchtigen, den Behandlungsverlauf prolongieren und die Anpassung an zukünftige, möglicherweise dauerhaft eingeschränkte Lebensbedingungen erschweren.
 
 

Leistungsspektrum

Diagnostik und Prävention

Aufgabe unseres interdisziplinären Teams ist, durch differenzierte Diagnostik die psychischen Traumafolgestörungen zu identifizieren, daraus therapeutische Maßnahmen abzuleiten, um damit einer Chronifizierung sowohl körperlicher als auch psychischer Erkrankungen entgegenzuwirken.
 
 

Leistungsspektrum

Stabilisierung, Intervention und Weiterbehandlung

Wir bieten Patienten vom Moment des Realisierens, was geschehen ist, also häufig schon ab der Intensivstation, über den gesamten stationären Aufenthalt hinweg bis zur Entlassung unsere psychotherapeutische Begleitung an. Hierbei kommen multimodale Interventionen zum Einsatz.
Stützende Gespräche und Psychoedukation dienen der psychischen Stabilisierung, der Anpassung an bleibende körperliche Veränderungen und dem Angstabbau im Rahmen der jeweils erforderlichen medizinischen Maßnahmen.
Gemeinsam mit den Patienten werden durch Ressourcenaktivierung Bewältigungsstrategien erarbeitet, die ihnen den Umgang mit der Erkrankung und die spätere Wiedereingliederung in das Berufs- und Alltagsleben erleichtern sollen.
Bei psychischen Folgeerkrankungen, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Unfallereignis auftreten, kommen spezielle traumatherapeutische Verfahren zum Einsatz (z.B. Imaginative Verfahren und EMDR).
Stellt sich während der Behandlung in unserer Klinik ein weitergehender psychotherapeutischer Behandlungsbedarf heraus, wird eine entsprechende Anschlussbehandlung gebahnt.
 
 

Leistungsspektrum

Angehörigenarbeit

Schwere Unfallereignisse stellen nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für die Angehörigen akute Belastungen dar. Die Unfallfolgen erfordern nicht selten eine hohe Anpassungsleistung aller Beteiligten an veränderte Realitäten. In diesem Prozess bietet unser Team qualifizierte Unterstützung an
 
 

Leistungsspektrum

Schwerpunktversorgung

Patienten unserer Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie müssen sich häufig mit dauerhaften Bewegungseinschränkungen, Verlust von Gliedmaßen oder chronischen Schmerzen auseinandersetzen.
Ferner zählen Verletzungen des Rückenmarks und ausgedehnte Brandverletzungen zu den schwersten Unfallfolgen mit dauerhaften Veränderungen für das Leben der Betroffenen.
In den entsprechenden Behandlungszentren bieten wir eine Schwerpunktversorgung an.
In enger Zusammenarbeit mit allen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen verwirklichen wir in Form eines Liaisonmodells einen integrativen Behandlungsansatz.
Unser Hauptanliegen in der interdisziplinären Zusammenarbeit ist die psychosoziale Reintegration der Patienten in Familie, Beruf und Gesellschaft.
 
 

Leistungsspektrum

Teamberatung

Bei schwierigen Behandlungsverläufen bieten wir den Stationsteams Beratung an und führen interdisziplinäre Fallbesprechungen sowie Fortbildungen zu psychologischen und traumatherapeutisch relevanten Themen durch.
 
13. März 2010 | 20:42 Uhr

Unfallkrankenhaus Berlin
Psychotraumatologie

Warener Str. 7
12683 Berlin
 
 

Sekretariat
Astrid Günther

Tel. 030/5681-3407
Fax 030/5681-3453
astrid.guenther@ukb.de 
 
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