Zentralapotheke

Das Mitarbeiter-Team der hauseigenen Zentralapotheke stellt die Arzneimittelversorgung aller stationär aufgenommenen Patienten sicher. Die Bestellung, Verordnung und Dokumentation der Medikation erfolgt elektronisch. Das ermöglicht die Medikation bezüglich Neben- und Wechselwirkungen sowie der optimalen Dosierung hin zu überprüfen. Dieses moderne Konzept trägt deutlich zur Erhöhung der Arzneimittelsicherheit für die Patienten bei.

Die Auswahl der bereitgehaltenen Arzneimittel wird von einer hauseigenen Arzneimittelkommission verbindlich festgelegt und beläuft sich derzeit auf rund 1000 Fertigarzneimittel. Dazu kommen Präparate aus der Eigenherstellung. Für 50  Präparate, die nicht als Fertigarzneimittel auf dem freien Markt erhältlich sind, stammt die Rezeptur aus der ukb-Apotheke. 

Die Apotheke des Unfallkrankenhauses Berlin ist als Zentralapotheke auch für die Versorgung weiterer Krankenhäuser mit Arzneimitteln, Diagnostika, Diätetika, Desinfektionsmitteln, Nahtmaterial und speziellen Medizinprodukten verantwortlich. Der Versorgungsauftrag umfasst 6 Krankenhäuser mit insgesamt rund 1.600 Betten. 

Die Zentralapotheke im ukb gehört neben dem ärztlichen Bereich und pflegerischen Dienst zum Kernbereich des Krankenhauses.

Leistungsangebot:

 Versorgung

Die Versorgung der 100 Stationen und Funktionsstellen erfolgt modern und effizient durch einen Kommissionier-Automaten, der mit einer Kapazität von ca. 1.500 Präparaten pro Stunde den verschiedenen Stationen die elektronisch angeforderten Arzneimittel zuordnet.

 Arzneimittelherstellung

Eine Reihe von Arzneien stellt die Apotheke individuell für den Patienten selbst her (Rezeptur). Hierzu gehören zum Beispiel Infusionslösungen zur parenteralen Ernährung, Zytostatikazubereitungen sowie verschiedene Lösungen, Creme- und Salbenpräparate. 

Spezielle Arzneimittel werden durch die Zentralapotheke auch in großen Stückzahlen hergestellt, da sie im Handel aktuell nicht verfügbar sind oder dadurch der Klinik kostengünstiger angeboten werden können (Defektur). 

Dabei unterliegt die Apotheke den gleichen Qualitätsstandards wie die pharmazeutische Industrie.

 Klinisch-Pharmazeutische Serviceleistungen

Die Zentralapotheke unterstützt die Ärzte in der Beurteilung der Medikation in Bezug auf Neben- und Wechselwirkungen, Dosierung und Applikation, insbesondere bei Patienten, die viele Arzneimittel gleichzeitig einnehmen müssen. Damit wird im Unfallkrankenhaus Berlin die Therapiesicherheit für die Patienten deutlich erhöht.

 Arzneimittel-Informationsstelle

Durch umfangreiche EDV-gestützte Datenbanken und Informationsquellen wird das medizinische Personal auf den Stationen zu allen arzneimittelrelevanten Fragestellungen beraten. Die Zentralapotheke stellt die Veröffentlichung "Arzneimittelinformation“ als Online-Information zu aktuellen Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten für die Stationen des ukb zu Verfügung.

 Arzneimittelauswahl und -einkauf

Das Angebot an Arzneimitteln im ukb wird durch eine Arzneimittelliste bestimmt, die rund 1.000 Präparate einschließlich aller Darreichungsformen enthält. Die Auswahl der Präparate erfolgt durch eine hausinterne Arzneimittelkommission, die nach strengen Qualitätskriterien die für die Behandlung der Patienten optimalen Arzneimittel auswählt. Bei einer Arzneimittelumstellung im Krankenhaus erhalten die Patienten also in jedem Fall hochwirksame und sichere Medikamente. Die Apotheke soll natürlich auch wirtschaftlich arbeiten. Der Einkauf erfolgt deshalb über einen Einkaufsverbund, der aus mehreren Krankenhausapothekenbesteht.

  Unfallkrankenhaus Berlin

Zentralapotheke

Warener Str. 7

12683 Berlin

  Chefapotheker

Dr. rer. nat. Jörg Brüggmann

  030/5681-4151   030/5681-4153   joerg.brueggmann@ukb.de